Gespeichert unter: Cooking with Susi, Food-Dealer, Zu Hause gekocht | Schlagworte: Brownie Muffins, Enten Mousse, Fenchelgemüse, Kreuterpasta, Mango Salat, Perlhuhn, Rindermedallion, Schwarzbier Honig Sauce, Speckbrot, vorkochen
Gestern Nachmittag habe ich ja gebloggt, das ein paar Kochverrückte vorbei kommen und wir uns gegenseitig was vorkochen. Hier nun die kulinarischen Geschehnisse des Abends.
Da Jan mir bereits am Freitag bei Besuch seines Marktstands eine Enten Mousse mit den Worten „Das essen wir vorneweg auf Toast“ mitgab, dachte ich mir, ich könnte ja auch mal wieder ein Brot backen.

Es ist eins mit Speck, Rosmarien und Zwiebeln geworden. Und schön aufgegangen !

Die Pastete in Kombi mit dem Brot war auf jeden Fall der richtige (Magen-) Opener.
Für die Vorspeise gab Phillip vollen Einsatz (ich nenn ihn jetzt liebevoll „den Glöckner von der Sanderstrasse“)…


…und zauberte einen Mango-Paprika-Salat mit Garnelen und anständig Chilli.

Natürlich wurde fröhlich gefachsimpelt und gelacht…

…wärend Jan am Herd sein geschmortes Perlhuhn zubereitete. Gebt diesem Mann ne Kochshow, er hat echt Entertainerqualitäten !

Und sein Perlhuhn mit Fenchelgemüse und Narvettenpürree war einfach zum niederknieen lecker. Geschmacklich auf jedenFall mein Favourit des Abends. Früher dachte ich ja immer, TheEverlastingClub macht das beste Perlhuhn der Welt, aber dies hier war wirklich noch einen Tick besser (Sorry, aber isso).

Für mein Gericht spannte ich mal wieder alle Anwesenden in die Pastaproduktion ein. Den Teig hatte ich schon am Nachmittag vorbereitet.

Heraus kam ein Medallion vom Rind auf Kreuterpasta an Schwarzbier-Honig-Sauce. Leider muss ich zugeben, das es auf dem Foto einen ganzen Tick besser aussieht als es wirklich war. Es ist erstens fraglich ob das wirklich Filet vom Rind war, dazu war das Fleisch zu faserig. Und für die Wucherpreise beim Bio-Fleischer (Kilopreis 59,- Euro) hätte ich echt was besseres erwartet.
Ich hatte auch schon ne gute Menge Wein drin, und wenn mir Phillip nicht beim montieren der Sauce geholfen hätte, wäre ich warscheinlich noch enttäuschter gewesen. Und der Saint Emilion, den ich in der Metro gekauft hatte, war auch nix und konnte nach einem vorzüglichen Cremant und einem anständigen Weißwein kaum ertragen werden – Phillip und mich hat das so frustriert, das wir nach Beendigung der Fresserei noch ins Wirtshaus Eckbert gingen, um uns nen ehrlichen Primitivo (ok, es waren 3) zu geben.
Aber soweit war es noch nicht, denn Susi als einzige Frau in unserer Runde war ja mit dem Dessert dran. Nach einem zufällig eingefangenem Posing (Susi, war das jetzt für Lemon, oder für uns Männer ?)…


…zog Susi ihre Brownie-Muffins aus dem Ofen…

…und kredenzte uns diese mit Vanille-Eis und Walnusskrokant.
Auch wenn wir bereits kaum noch Platz hatten, konnten wir uns diesen Abschluss nicht entgehen lassen, dazu ein Espresso aus 80-er Jahre Tassen von geschmackverirrten Designern.
Fazit: sollte man viel öfter machen. Wenn jeder nur einen Gang zubereitet, hat man ein opulentes Mahl, ohne Stress in der Küche. Man kann wunderbar plaudern, was übers Essen und neue Geschackserlebnisse kennen lernen. Und wenn man nicht wie ich so dämlich ist und beim Biometzger vergisst auf den Preis zu schauen, dann ist das ganze auch eine recht kostengünstige Veranstaltung (jeder bringt seine zutaten selber mit), die zu alledem viele Restaurants in Qualität und Gemütlichkeit um Längen schlägt.
Danke Susi, Jan und Phillip für diesen phantastischen Abend !
4 Kommentare bis jetzt
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Wow, auf dem Foto sieht mein Nachtisch auf jeden Fall viel besser aus, als er war. Aber zumindest das Eis war dank der lieben Menschen bei HD köstlich…Mein Favorit des Abends: die Enten Mousse (sorry Männer!) dicht gefolgt vom Perlhuhn! So, wie ich mich nach dem Gelage nach Hause gerollt habe (Wampe voran) kann ich aber sagen, dass alles hochgradig essbar und lecker war. Wann ist die nächste Runde?
Kommentar von Susi Q 11 März , 2009 @ 9:39P.S. Posen tu ich übrigens nur für Lemon! Ständig!
Kommentar von Susi Q 11 März , 2009 @ 9:40Das kommt ja alles ganz wunderbar rüber. Schlage vor das ich mich für das nächste Gelage hiermit
anmelde und mal auf nen Sprung nach Berlin komme. Dann klappts auch mit dem Rotwein… als Frankopihler bin ich ja entsetzt darüber, daß der
„Frust“ über einen St.Emilion mit einem -würg- „Primitivo“ runtergespült wurde. Den würde ich nicht mal zum Abspülen nehmen. Bordeaux-Kauf im
Kaufhaus oder Supermarkt kommt leider immer wieder einem Lotteriespiel gleich. Es KANN aber
klappen, wenn man gezielt die „besseren“ Jahrgänge rauszieht und keine zu jungen Weine kauft.
Hallo Suzi, wie hälst Du die Figur bei solchen Desserts ? ;o)
OK, demnächst gibt es auch wieder mal was neues von mir, bin momentan vom seeeehr vielen arbeiten nur etwas „Kopfleer“
TheEverlastingClub
Kommentar von TheEverlastingClub 14 März , 2009 @ 12:05ist ganz einfach…den Nachtisch immer so verkacken, wie den da oben (sieht gut aus, schmeck aber nicht so toll), dann klappt’s auch mit der Figur…das Auge ist mit, kann aber zum Glück keine Kalorien aufnehmen ;-D
Kommentar von Susi Q 14 März , 2009 @ 8:19