Einsortiert unter: Zu Hause gekocht | Schlagwörter: Bouletten, Dänische Frikadellen, Rezept Frikadellen

Zumindest laut meinem Pas bin ich ein richtiger Däne und gestern zog auf der Straße aus undefinierbarer Richtung ein Frikadellenduft vorbei, der mich daran erinnerte, das ich schon ewig keine dänischen Frikadellen mehr gegessen hatte. Diese unterscheiden sich von deutschen Buletten dadurch, das kein altes Brot enthalten, wesentlich lockerer in der Konsistenz sind und mit Mineralwasser zubereitet werden. Also schnell im Supermarkt die wenigen Zutaten besorgt und los gehts:
Man braucht:

- 500 Gramm gemischtes Hack
- eine Zwiebel
- ein Ei
- 40 Gramm Mehl
- 1/4 Liter Mineralwasser
- 1 EL Senf
- Salz & Pfeffer
1) Zuerst die Zwiebel klein hacken und anbraten, während dessen Hackfleisch mit Mehl vermengen, langsam das Mineralwasser einrühren, salzen und pfeffern.
2) Die Zwiebeln, das Ei und den Senf hinzufügen, durchmischen und 15 Minuten kalt stellen.
3) Öl in einer Pfanne erhitzen, und von der Fleischmasse volle Esslöffel rund formen und in das heisse Fett gleiten lassen.

4) ca. 10-15 Minuten braten, dabei öfter wenden

5) Danach auf einem Gitter abtropfen und ein wenig abkühlen lassen.

6) Servieren ! Die Dänen essen das Gerne mit (natürlich) Kartoffeln, eingelegter Roter Beete und auch brauner Sauce. Ich ess das aber auch gerne EINFACH SO !
6 Kommentare bis jetzt
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hmm, super…wieviel von dem Mineralwasser nimmst Du dazu?? Ich hab´s nicht gefunden in Deinem Rezept! Ein Österreicher hat übrigens letztens empfohlen die “Fleischpflanzerl” mit gepressten Zwiebeln zuzubereiten, und das war entegegen jeder Erwartung eine echt lecker lockere Sache…ohne Brot..sagt zumindest mein Mitbewohner, ein Stuttgarter, ich war zum Probieren nicht zugegen.
Kommentar von Tina 7 Juli , 2009 @ 11:24 nachmittagsUi, das Mineralwasser fehlte ja wirklich in den Mengenangaben. 1/4 Liter. Ich trags gleich nach.
Kommentar von artifischl 7 Juli , 2009 @ 11:35 nachmittagsBoah, deine Buletten sehen ja echt super-lecker aus! Hätte mich der Anblick des Hackfleisches in der Aldi-Verpackung nicht so abgeschreckt – ich wäre sofort in die Küche zum Selberkochen gerannt
Werd sicher wieder hier vorbei kommen…!
Kommentar von Jonas 13 Juli , 2009 @ 11:01 nachmittags@Jonas: Hackfleisch war nicht von Al.Di, aber zugegebener Maßen auch nicht vom Metzger meines Vertrauens, da der schon geschlossen hatte. Aber es handelte sich trotzdem um Bio-Hack. DU bist natürlich herzlich wilkommen, hier wieder vorebei zu schauen und zu kommentieren
Kommentar von artifischl 14 Juli , 2009 @ 10:11 vormittagsDas tönt lecker und lässt mir selbst um kurz vor 9 Uhr morgens schon das Wasser im Mund zusammenlaufen… Nur eine Frage: Du schreibst “eine Zwiebel”, auf dem Foto liegen aber deren zwei. Ich bin verwirrt
Kommentar von Niela 16 Juli , 2009 @ 8:54 vormittags[...] fein Hacken und untermengen. Fleischküchle, Frikadellen, Fleischpflanzerl, Buletten, sogar dänische Frikadellen gibts (kannte bisher nur dänische Delikatessen) … oder was weiß ich daraus formen und diese [...]
Pingback von Fleischküchle, du Sau | gastrophil 23 September , 2009 @ 11:25 nachmittags