Gespeichert unter: Food-Dealer, Märkte | Schlagworte: Spargel, Türkenmarkt Kreuzberg
Wie gut könnt Ihr schätzen ? Was kosten in Berlin auf dem Türkenmarkt 8 Bund grüner Spargel ? Bitte mal mit-Pollen und dann nach unten Scrollen.

Richtige Antwort:
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1 Euro !
Heute auf dem Türkenmarkt. Kurz vor Marktschluss hauen die jungs alles Raus, Hauptsache es kommt weg. Es gab eine ganze Kiste Cherrytomaten (ca. 4-5 Kilo) für einen Euro, eine Ganze Wassermelone für einen Euro und ein Stand hatte Spargel und der Typ brüllte die ganze Zeit was von 2 Bund für nen Euro. Als ich heran trat, fragte er mich, wie viel ich brauche. Ich antwortete „2″. Er nahm eine große Tüte, kassierte den Euro und packte mir 8 Bunde ein
Gespeichert unter: Food-Talk, Märkte | Schlagworte: Bee Gees, Bratwurst, Bratwurstmeisterschaft, Domäne Dalem, Wurst
Heute wurde in Berlin per Volksentscheid über Pro-Reli abgestimmt, aber da ich dort als dänischer Staatsbürger nicht mitmachen durfte, bin ich in die Domäne Dalem gefahren um für den Publikumspreis der besten Bratwurst in Berlin und Brandenburg in 3 Kategorien abzustimmen. Ist sowieso viel eher mein Thema.

Die mit Metzgereiständen gefüllte Domäne Dalem bei einem strahlend blauen Frühlingstag.
Am Einlass erhielt man einen Bewertunsbogen und 3 mal an dem Tag gab es Publikumsbewertungsrunden, bei der für 30 Minuten an allen Ständen Proben der Bratwurst kostenlos verköstigt wurden.

Für Special Effects sorgt der Griller - Don't walk on the Saussage, Smoke it Man !
Die Proben werden dann in kleinen Stücken mit Zahnstochern drin angeboten.

Im Bild: Proben einer garnicht mal so leckeren Bärlauchbratwurst
Bei den konkurrierenden Metzgern waren dieses Jahr mehreren Metzgern die gleiche Idee gekommen, eine Bratwurst mit Bärlauch zu kreiieren. Leider vielen die beiden Varianten der Metzgerei Ullrich und der Mosaik-Werkstätten bei mir völlig durch. Die grobe Bärlauchbratwurst von Klaus Gerlach hingegen siegte bei mir auf dem Stimmzettel in der Kategorie „Berliner“.

Metzgers beim wursten
Im Ramenprogramm der Fleischerinnung wurde unter anderem gezeigt, wie man Wurst herstellt, ausserdem gab es einige Stände mit Gewürzen, Marinaden, Kochutensilien, Schnäpsen und natürlich Wurstwaren.

Angeblich kann dieser Ketchup aus Brandenburg was.

Das wäre was für den Fressack gewesen...
Auch eine Band war am Start:

Die Bee Gees ! Zumindest laut Aussage des ununterbrochen sitzenden Sängers hatten sie sich früher so genannt.
Es gab noch 2 Weitere Kategorien zu bewerten.

Manches, aber bei weitem nicht alles war lecker (diese Wurst schon)
Ich wählte in der Kategorie „Kreative Wurst“ die Minzbratwurst von Jens Uwe Bünger. Total wiederlich schmeckte die Spinat-Käse-Wurst von Jörg Oppen, ich hab noch nie verstanden, wie man Käse IN eine Wurst stecken kann. Absolutes NoGo !
In der Kategorie „Brandenburger“ siegte bei mir im allerletzten Moment (letzte verkostete Wurst) die Waldpilzbratwurst der Landfleischerei Zimmermann.
Mittlerweile war mein Kumpel Jan eingetroffen und wir schlenderten noch ein Wenig durch die Domäne und erwischten mit der Kamera zuerst eine Nebelkrähe…

aaaand lift off !
…und einen jungen Bock, der statt den leckeren Pflanzen lieber an einem Reifen rumkaute.

Hmmm, lecker, REIFEN !
Eine amüsante Veranstaltung und auch wenn wir dieses Jahr nicht wie vor 3 Jahren beobachten konnten, das Renter Ihre Gehhilfen als Schlagstock einsetzten, um schneller an die kostenlose Probewurst zu kommen (dafür hatte ich eigentlich meine Kamera dabei), war es ein vergnüglicher Nachmittag.
Gespeichert unter: Food-Talk, Märkte | Schlagworte: Kindheitserinnerung, Radieschen, scharfe Radieschen

Ich erinnere mich noch genau an den Geschmack von Radieschen zu meiner Kindheit. Manchmal waren die Dinger so scharf, das man freudig das Gesicht verzog, denn es war eine erfrischende Schärfe, es war knackig, es machte Spass, da reinzubeissen. Die Schärfe kommt vom einem in der Pflanze enthaltenen Senföl.
Und heute ? Pustekuchen ! Egal wo ich Radieschen kaufe, schmecken sie bestenfalls knackig, aber wo ist die Schärfe geblieben ? Mehr als erfolgreich im Gewächshaus weggezüchtet ? Ich frage mich dann auch: Wie züchtet man etwas weg ? Und vor allem: WARUM ???
Ich kann ja verstehen, das sich schöne glänzende lecker aussehende Radieschen besser verkaufen, als eingeschrumpelte Bioteile, aber lässt sich das nicht so erledigen, das die noch nach irgendwas schmecken (also ausser nach Styropor) ?
Ich würde ja sogar so weit gehen, die Teile selber anzupflanzen. Also: kennt jemand ne gute Adresse für Radieschensamen, hat Tips für die Zucht oder weiß, wie man in Berlin richtig scharfe bekommt ?
Dankbar für Hinweise !
Gespeichert unter: Food-Dealer, Food-Talk, Geschäfte, Märkte | Schlagworte: Berliner Märkte, Fleur du Sel, Food-Dealer, Französische Salami, Jan Büsching, Lardo di Colonnata, Salami, Spanische Salami, Türkenmarkt, Wurst
Es gibt manchmal so Lebensmittel, die man immer und jeden Tag zu Hause haben möchte, wenn man sich ein mal in sie verliebt hat. Dies gilt so ziemlich für alles Essbare, das Jan auf seinem Marktstand anbietet und das ist glaube ich das großte Kompliment, das ich einem meiner Food Dealer machen kann.
Jan verkauft ausgewählte französische und Spanische Salami, beide eigentlich nur für den jeweils lokalen Markt produziert und sonst nicht zu bekommen, schon garnicht in Deutschland. Aber Jans Beharrlichkeit und seine durchaus erkennbare große Liebe zum Produkt ließ die Produzenten wohl erweichen und sorgte dafür, das diese absolut leckere Spitzenware auf einigen berliner Märkten von Jan persönlich angeboten wird.
Es gibt Salamis vom Schwein, Büffel, Schaf und Rind, Eher deftig als zart, mit Bojulais, Nüssen, Blaubeeren und eine absolute Sensation ist die Fenchelsalami. Ausserdem ein paar zusätzliche Leckereien, also 3-4 Käsesorten, manchmal Foie Gras, Lardo di Colonnata, Fleur du Sel, eine winzige Auswahl an sensationellen Weinen und mein neues spanisches 30cm-Filetier-Messer habe ich auch bei Jan erworben.
Besonders charmant sind Jans Verkaufsgespräche zu beobachten. Er kommt eigentlich immer am liebste aus seiner Schiessbude hervor, um zu rauchen, Kaffee zu trinken und ein Schwätzchen zu halten und sobald sich Kunden dem Stand nähren, wartet er noch ein paar sekunden und fragt dann: „Darf es SCHON was leckeres sein ?“ Das ist in sofern klug, weil er dem Kunden vermittelt, das er ihn beachtet und ihm aber auch die Möglichkeit gibt, sich weiter ungestört im Sortiment umzusehen oder Fragen zu stellen. Wenn Jan bisher einen guten Tag hatte, dann steht auch sein „Wollen Sie etwas probieren“ – Schild auf der Waage. Ich Habe bisher nicht wargenommen, das jemand der probiert hat, nichts kaufte. Und Jan handelt, ohne frech oder Marktschreierisch zu wirken. In mehreren Körben befinden sich geschätzt 20 verschiedene sorten ganze Salamis, alle im Naturdarm. Aus diesen Körben kann frei ausgewählt werden und dann zahlt man für 3 ganze Salamis 11 Euro. Und bei Stücken, die nach Gewicht verkauft werden ist Jan großzügig und legt für einen geringen Mehrpreis noch ne tolle Salami oben drauf.
Natürlich leidet Jan wie alle Markt-Dealer auf hohem Niveau. Die Geschäfte laufen immer fürchterlich und die Ware würde im Grunde viel zu billig angeboten. Ich halte die Ware für überraschend preiswert. Aber das leiden von Jan gehört genauso zu einem Besuch an seinem Stand, wie das Fachsimpeln über Rezepte, hochprozentiges und Lebensmittel, aber auch Offtopic-Dinge wie Kindererziehung und Sorgerechtsprobleme, Urlaubspläne, Geschäftsideen oder Frauen.
Kulinarisch und Menschlich eine Sensation:
Jan Büschings Wurst-Spezialitäten
Dienstags auf dem Türkenmarkt am Maybachufer (an ungeraden Wochen)
Donnerstags auf dem Hackeschen Markt
Freitags auf dem Türkenmarkt am Maybachufer (an geraden Wochen)
Samstags auf dem Markt am Kollwitzplatz
Einfach nach dem viereckigen roten Zelt suchen.
Gespeichert unter: Märkte | Schlagworte: Babykotze, Kürbis, Kürbisfest, Kürbissuppe
In der Berliner Couchsurfing-Gruppe wurde ich darauf hingeweisen, das in Schöneberg das Berliner Kürbisfest stattfindet. Guter Anlass, gleich mal meine neue Nicon D40 für die Food-Fotographie zu testen. Hier die Resultate:
Ich weiss ja nicht was ich falsch mache, aber ich finde den Geschmack von Kürbis totaaaal überbewertet. Bzw. ist das Gefälle zwischen großartigem Aussehen (der Letzte Kürbis erinnert an Irgendwelche Science-Fiction-Objekte) frappirend. Kürbissuppe schmeckt zwar irgendwie ok, aber trotzdem erinnert mich die Konsitenz der pürrierten Creme immer sehr an Babybrei. Und zwar einer von derart, den man auf die Schulter gekotzt bekommt, wenn man das Spucktuch mal für einen Moment nicht großflächig über Schulter und Arm drappiert hat. Ich behelf mir dann schon mal mit Creme Fraise, Balsamico und fritierten Ingwer-Chips, die ganze Sache optisch und geschmacklich ein bisschen aufzupeppen.
Aber so richtig warm werde ich mit dem Geschmack von Kürbissen nicht. Aber vielleicht schickt mir ja jemand ein sensationelles Rezept oder lädt mich zum Essen ein ? Ich reise weit für eine gute Geschmackserfahrung, bzw. um mich eines Gegenteils überzeugen zu lassen !
Gespeichert unter: Food-Talk, Geschäfte, Literatur, Märkte | Schlagworte: Gastronauten, Gourmetherz, Kleinmarkthalle Frankfurt, Marktverkäufer, Märkte
Frankfurt hat ja nach meiner Meinung nicht so waaaaaahnsinnig viel zu bieten, ein paar Museen, eine gigantische Skyline und einen an Gigantomanie grenzenden Flughafen. Aber kulinarisch ist diese Stadt ein Mekka für Gastronauten. Eine große Dichte an hervorragenden Restaurants lässt das Gourmetherz höher schlagen.
Ein Muss ist aber auf jeden Fall der Besuch der Frankfurter Kleinmarkthalle, von allen Endverbrauchermarkthallen, wohl die schönste, die Deutschland zu bieten hat.
Hier kann man meinen Fotostream zur Kleinmarkthalle besuchen (klick)
Nirgends ist Ware so ansprechend präsentiert, die Speichelproduktion wird beim durchschreiten mächtig angeregt, überall kann man probieren, mit den Marktverkäufern ein wenig fachsimpeln und sich in Hessischer Mundart freundlich auf den Arm nehmen lassen. Die Auswahl ist sensationell und Frisch und Preise gepfeffert.
Ich könnte hier Stunden verbringen Ich verbringe hier Stunden wenn ich in Frankfurt bin, sodaß die Marktfrau am Eingangsgemüsestand ganz verwundert feststellt, das wir ja IMMER NOCH da seien. Ich will hier einziehen !
Eine Website mit Infos und weiteren tollen Fotos gibt es hier: http://www.cityforum-profrankfurt.de/kleinmarkthalle/interessengemeinschaft-kleinmarkthalle/
Dort ist auch das Kochbuch zur Kleinmarkthalle erhältlich.
Und was ist Eure Lieblingsmarkthalle ?










