Von einem der nach Polen geht und ein Restaurant eröffnet


Foodblogger affine Geschenke
26 April , 2009, 10:02
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Damit mir liebe Freunde nix falsches schenken, erhielt ich kürzlich einen Amazon-Gutschein, um mir meinen Kram selbst auszusuchen. Wenn man da ne Weile stöbert, kann man für 80 Euro erstaunlich viel ergattern. Bei mir viel die Bestellung recht Food-Blogger affin aus. Ich habe meine Sammlung an Spielfilmen zum Thema Essen mal ein bisschen erweitert. Für alle, die gerne kochende Freunde beschenken wollen, hier ein paar Anregungen:

  • Eismaschine für 25,99
  • Babettes Fest DVD für 6,97 – Eine Französin kocht für ihre dänischen Arbeitgeber nach einem Lotteriegewinn ein Festmahl
  • Tampopo DVD für 12,95 – Rahmenstory ist das Bestreben einer Jungen Frau, die perfekte Nudelsuppe zu kochen. Dazwischen gibt es viele kleine Kurzgeschichten rund um das Thema essen.
  • Zimt & Koreander DVD für 6,95 – Hab ich noch nicht gesehen, ist mir aber immer wieder empfohlen worden.

Ausserdem auf dem Bild ein Passionsfruchtbalsam und eine sensationelle Trüffelpaste (perfekt für Pasta).

Wenn ich schon nix essen darf, kann ich mir es ja wenigstens ansehen…



Heute werde ich 3
2 November , 2008, 1:22
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Nein, nicht mein Blog, auch multipliziere ich mich nicht durch Geburten oder so, sondern nach der neuen Chris-Wiedergeburtsrechnung meiner Mutter habe ich sozusagen Geburtstag. Ich hatte vor 3 Jahren, am 1.11.2005 ein Kammerflimmern, das in meinem Fall zu einem (überlebten) plötzlichen Herztot führte. Glück im Unglück: Ich befand mich in dem Moment in Gesellschaft unter anderem eines Kollegen, der 2 Tage zuvor seinen Erste-Hilfe-Kurs aufgefrischt hatte und den Telefonanweisungen des gerufenen Notarztes perfekt folgen konnte. Letzterer verpasste mir mit dem DEFI mehrere Schocks, die meine Atmung immer wieder aktivierte, aber meistens nicht besonders lange anhielt. Nach knapp 2 Stunden sagte der Arzt:“Wir starten noch einen Versuch, dann brechen wir ab“. Das ist Ärztedeutsch für: „Wir geben auf.“ Zur Ehrenrettung des Arztes muss ich aber bemerken, das er mich schon wesentlich länger am Leben hielt, als das normaler Weise bei so einem Fall üblich ist.
Ich muss den letzten Wink mit dem Zaunpfahl gespürt haben, denn ich Atmte schwach und konnte stabilisert werden indem man mich für 12 Tage in ein künstliches Koma versetzte. Bestimmt habt ihr davon schon mal gehört: Fussballer kippen einfach auf dem Platz um ( http://de.wikipedia.org/wiki/Pl%C3%B6tzlicher_Herztod_bei_Sportlern ). Das war bei mir ungefähr das Selbe. Warscheinliche Ursache: Herzmuskelentzündung. Sowas kann passieren, wenn man ne Grippe verschleppt, weil man „keine Zeit hat“ um Krank zu werden. Der Körper wird dann auch nicht Krank, aber der Virus verschwindet nicht einfach. er setzt sich einfach irgendwo hin und wartet, bis er was anrichten kann. Das Immunsystem ist besonders gefärdet, wenn man total enspannt ist. Lustig oder ? Und nachdem ich damals Mister Oberstress mit 7 Jobs und wenig Schlaf und zuviel Kiff und Alkohol war, mir aber erlaubte ein Gang runterzuschalten, sagte das Immunsystem: „Super, Feierabend, ich komm morgen wieder !“ Und der Virus witterte seine Chance !

Bevor jetzt Ärzte, Hobbybiologen, Psychologen und wer immer sich dazu berufen fühlt gegen meine Aussagen Amok zu laufen sei gesagt, das ich keinen Anspruch auf medizinische Korrektheit meiner Darstellung hege, ich erkläre mir meine Geschichte so, resultierend aus vielen Aussagen meiner Ärzte, Freunde, Homöopaten, Familie und meiner eigenen Sicht, wenn ich mich selber und meine Vergangenheit betrachte.

Ich habe seit dem mein Leben geändert: Ich gehe nur noch einer Arbeit gleichzeitig nach. Ich bin besonnen. Ich habe das Rauchen aufgehört. Ich übe mich gelegentlich in Selbstlosigkeit. Ich vermeide Jähzorn. Ich rege mich kaum noch auf, das lohnt sich eigentlich nie. Ich sehe die Welt mit anderen Augen. Ich weiss, was Freundschaft ist. Ich weiss wer meine Freunde sind. Ich lebe in der Gegenwart.

Und heute Abend gehe ich mit meiner liebsten ganz schick aus und wir werden ein bisschen feiern, das ich noch da bin und uns den ganzen Abend romantische Dinge zuflüstern. Ihr solltet sie sehen, wie sie sich zurecht gemacht hat, was sie an hat und wie unglaublich  sexy sie aussieht ( Waa-Waa-Wee-Waa) . Ich bin echt ein Glückspilz !

Danke:

- Alle bei Vektor, ohne die ich heute nicht mehr da wäre.
- Meinem Notarzt und meinen Pflegeern auf der Intesivstation.
- Sarah für Deine Wochenlagen fast täglichen Trips nach Köpenick, ohne Deine Besuche wäre ich warscheinlich nach meinem Koma an Langeweile verreckt.
- Ro, Tage, Nati, Steve, das Ihr alle sofort da gewesen seid.
- Tina für professionellen Beistand, Dich hab ich in der Komazeit glaube ich als einziges wahrgenommen.
- Robby;Maria und Tamo fürs reinschmuggeln bester Italienischer Salami.
- Alle Spender aus der Bar 11, sodaß ich meine Miete weiter Zahlen konnte.
- Meine Krankenhausbesucher: Ricarda, Birgit & Janchris, Jan, Myrta,Indigo, Esther, Michou,  und alle die für mich da waren und die ich hier nun vergessen habe !



Nalewka
2 September , 2008, 2:11
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Ich bezeichne es auch gerne als polnichen Zaubertrank !

Ist auf jeden Fall was ganz feines, besonders wenn es von Schwiegermutter hausgemacht ist ! Wir waren schon wieder in den Mazuren, diesmal, um den 60. Geburtstag meiner Schwiegermutter zu feiern. Das Wetter machte am Nachmittag mit dem Regen schluss und so konnten alle Gäste im großen Garten sitzen und lecker mariniertes Grillfleisch, Salate und eben großzügige Mengen des leckeren Fruchtwodkas genießen. Immer in vermeintlich unbeobachtetem Moment schenkte Theresa die Gläser wieder voll und so sorgte der Alkoholpegel fix für ausgelassene Heiterkeit.

Da ich ein paar Flaschen für den „Export“ abgefüllt habe, dachte ich mir, ein richtiges Flaschenlabel wäre noch schön und entwarf folgendes:

Hier kommt Theresas Hund „Timmek“ zum Einsatz, der die Produktion mit wachsamen Auge beobachtet und die sehr rare Produktionsmenge vor Gaunern schützt. Ich bin nun stolzer Besitzer von 13 0,5-Liter-Flaschen mit den Geschmacksrichtungen Sauerkirsche, Erdbeer-Orange und Cranberry. Wer mich in den kommenden Wochen besucht, bekommt vielleicht was leckers ab !



Bei Fressack

Vorabbemerkung: wegen exessivem Äppler-Konsum während der nun folgenden Ereignisse kann es sein, das die zeitlichen Abläufe stimmen oder aber völlig falsch eingeschätzt wurden. Nein, es gibt keine Bilder, hab meine Kamera vergessen.

Letzten Freitag das erste mal bei Fressack im Goldenen Engel gewesen. Ich fuhr nach Frankfurt, um meinen lieben (Genuss-) Freund Alex zu besuchen, und da stand natürlich auf dem Programm, mal in dem Restaurant vorbei zu schauen, dessen Besitzer mit seiner Food-Bloggerei bei mir regelmäßig für ausgelassene Heiterkeit sorgt.

Zu allererst lud uns Fressack an seinen Tisch ein und präsentierte uns stolz den Release 3.0 Seiner Getränkekarte mit gefühlten 150 Positionen an Schnäpsen und Bränden. Natürlich konnte ich mich nicht zurückhalten und zog darauf hin eine Flasche des leckeren Kirsch-Nalewkas meiner Schwiegermutter aus Polen aus der Tasche. Ich sollte damit aber nicht der Einzige an dem Abend bleiben, der seinen eigenen Alk ins Restaurant schleppte aber mehr dazu später.

Da wir bei unserer Ankunft die ersten Gäste waren, haten wir ausreichend Gelegenheit uns angeregt über das Essen, Flüssignahrung, die Bloggerei und weiteres zu unterhalten. Das Ambiente des Engels ist urig hessisch, die Karte lässt einen den Mund wässrig werden (Sabber) und die Auswahl macht einem die Entscheidung auch nicht gerade leicht.

Wir wollten gerne von allem etwas probieren und begannen mit „Hessischen Tapas“, runden Broteckelchen mit typischen hessischen leckereien bestückt und im Durchmesser gerade so groß, das sie zur Not als Deckel für das Gerippte (Apfelweinglas) herhalten konnten um Wespen oder anderes Fliegenviech abzuwehren. Dazu ein unglaublich guter Apfelwein, nicht zu Sauer, nur ganz leicht mussierend und von herrlischer Frische. Da wir Lust auf ein Zwischengericht hatten, aber schon mit Schrecken daran dachten, das wir bald voll sein werden, bevor wir zum Nachtisch kommen, baten wir darum, eine kleine Portion der grandiosesten Stampfkartoffeln mit gebratener Leber und Röstzwiebeln teilen zu könnten. Unsere Bitte wurde nicht gehört, es gab richtige Portionen, von denen wir jedoch auch keinen Krümel liegen lassen konnten.

Zu diesem Zeitpunkt muss es gewesen sein, das 2 pärchen den Laden betraten, die völlig fassungslos vor unserem Tisch standen und schockiert darüber waren, das wir dort saßen, dann rannten die vier aufgeregt durch den ganzen Laden (die meisten Tische waren frei), schafften es aber erst, offensichtlich immernoch schockiert, sich zu setzen, als Fressack ihnen einen anderen Tisch Anbot, da der gewünschte nunmal von uns besetzt sei.

Während unseres Hauptgangs betrat ein Italienisches Paar das Lokal, welches wohl frisch nach Bergen-Enkheim gezogen war und nun die Strasse hinunter jeden Abend ein anders Lokal ausprobierte. Sie boten Fressack einen schluck ihres mitgebrchten grandiosen Masalas an. Nun hatte Fressack einen weiteren Tisch mit Gästen und mitgebrachtem Alkohol. Natürlich wurde fröhlich getauscht, damit die soeben verspeiste grobe Bratwurst mit den weltbesten Bratkartoffeln auch gut rutscht. Und das kurzzeitige sacken lassen machte noch ein klein bisschen Platz für ein Apfelwein-Pudding-Dessert, welches man sich ebenfalls nicht engehen lassen sollte.

Fazit: Wohl der lustigste und schönste Restaurantbesuch in 2008, tolle Geschichten vom Fressack und das alles zu Preisen, bei denen man sich im Vergleich zu Frankfurter-Innenstadt-Lokalen dann auch noch das Taxi leisten könnte.

Vielen Dank lieber Fressack – we’ll be back !



wirklich frische Pfifferlinge

Ich komme gerade mal wieder aus den Masuren, dort wohnt meine zukünftige Schwiegermutter in einem 12- Häuser-Kaff, mitten im Wald. Habt ihr schon mal richtig frische Pilze gegessen ? „Klar“ werdet ihr sagen, aber auch so frisch, das ihr sie selber gepflückt habt und sie eine 1/2 Std. später in der Pfanne gelandet sind ?

Bemoste Erdlöcher - hier sind die lecketren Pilze zu finden.

Bemoste Erdlöcher - hier sind die leckeren Pilze zu finden.

Bei einem Spaziergang im Wald lockte meine Schwigermutter meine Verlobte und mich in ein Gelände mit bemosten Erdlöchern und befahl, Pilze zu suchen. Ich fühlte mich an kindliches Ostereiersuchen erinnert, besonders deswegen, weil meine Schwiegermutter die 10 Meter entfernt stand, genau sah, wo zu MEINEN Füssen Pilze zu finden waren. Ich war noch nie so ein besonders talentiertes Adlerauge beim finden von Dingen. Dementsprechend war auch die Ausbeute: von 500 Gramm Pilzen hatten Edyta und ich zusammen vielleicht 100 Gramm gefunden, Meine Schwiegermutter mit geschultem Auge den Rest.

Pfifferlinge mit Rührei und Zwiebeln

Pfifferlinge mit Rührei und Zwiebeln

Was natürlich dem großartigen Geschmack keinen Abbruch tut ! Zuhause angekommen flink die Pilze Putzen, mit Zwiebeln braten und Rührei dazu. Selbstverständlich waren die Zwiebeln aus dem eigenen Garten und die Eier von den 12 Hühnern der Nachbarin. Beendet haben wir das Mahl mit mehreren Gläsern Kirsch-Nalewka, ein hausgemachter Frucht-Wodka, alles im freien Genossen. Danke Theresa, es sind die einfachen Dinge, die kulinarisch keine Wünsche offen lassen !



Back to Blog: Wirklich dünner Flammkuchenteig

Hallo, da bin ich wieder – mich hat einiges vom Schreiben abgehalten , ich musste dringend Urlaub machen, einen anderen Hauptauftraggeber suchen, der meinen Lebensunterhalt sichert, ich war einfach mal ne schreibfaule Sau.

In der Zwischenzeit ist aber auch was passiert, Junge Junge ! Ganz Aktuell widme ich diesem Beitrag einem meiner daueraktuellen Küchenthemen: Der perfekte Teig. In diesem Fall Teig für Flammkuchen. Wenns gut wird, sollte das dann hinterher so aussehen:

Flammkuchen fertig gebacken

Flammkuchen fertig gebacken

Selbst wenn man ein Rezept gefunden hat, das beim ersten mal toll funktioniert, heisst das noch lange nicht, dass es das nächste mal auch so gut klappt. Dies gilt insbesondere bei Flammkuchen. Da reicht es schon, wenn man den Teig mal 5 minuten länger liegen lässt, oder die Zimmerthemperatur eine andere ist. Dies macht einen Unterschied in der Elastizität und der „Ausrollbarkeit“. Letzteres hat mich häufig genervt, das der Teig oft elastisch war, sich aber trotz hoher Kraftanstrengung mit dem Nudelholz sofort wieder etwas zusammengezogen hat.

Eine hierfür denkbar einfache Lösung bekam ich beim Besuch des Berliner Winterfeldmarktes, dort bietet ein gemütlich aussehender Mann diverse Flammkuchen an, die in einem kleinen transportablem Pizzaofen (will ich auch haben) frisch gebacken werden. In einer Glasvitrine liegen auf Frühstücksbrettchen die ungebackenen Flammkuchen wie Exponate eines Museums. Wir kamen ins Gespräch darüber, das man jetzt zu dem Flammkuchen doch eigentlich eine Weinschorle oder wenn dann Saison ist, einen Federweissen dazu trinken müsste. Der Winterfeldmarkt ist jedoch ein städtisch organisierter Markt und der Alkoholausschank ist strengstens untersagt. Meine Klage darüber machte mich beim Flammkuchenmann wohl beliebt und ich traute mich zu fragen, wie er den Teig macht, das er ihn so dünn hinbekommt. Natürlich hat es weniger mit dem Teig zu tun, er benutzt dafür eine Pizzateigausrollmaschine ! Ich hab zwar keine 1000 Euro übrig (hab ich nie), das kostet so ein Teil nämlich, aber meine Nudelteigausrollmaschine passt vielleicht auch ! Die Ausgerollten Fladen werden dann nicht so Rund, aber das ist viel besser beim Portionieren, da erhält jeder Gast seine eigene Flammkuchen-Zunge und kann die zur Not sogar aus der Hand ohne Teller essen !

Gesagt getan, gestern habe ich nen Superteig gemacht (Rezept unten) und mit der Nudelmaschine ausgerollt (4 mal, Stufe 1-4), das Ergebnis war schon irgendwie super:

Dünn ausgerollter Teig

Dünn ausgerollter Teig

Jetzt noch Creme Fraise, Zwiebeln, Speck und ein bisschen geriebenen Hartkäse drauf.
Größartig !

Flammkuchen geschnitten

Flammkuchen geschnitten

Hier noch ein 1A -Tip: Das folgende Rezept reicht für 4 Flammkuchenzungen wie im Artikel beschrieben. Einfach mal die 4 Fache Menge machen und die ausgerollten Böden einfrieren. Wenn man nach einer nächtlichen Sauftour mit Heisshunger nach Hause kommt, ist der Supersnack schnell fertig: Flammkuchenboden raus aus dem Eisfach, Ofen anwerfen, die Zutaten schneiden, belegen, ab in den Ofen, nach 5 Minuten ist es fertig. Ausserdem als Nachtisch: Flammkuchenteig mit Creme Fraise, ganz dünnen Apfelscheiben und Zukerund Zimt. Heaven in your mouth, alter !

Flammkuchenrezept:

250 g Mehl
1 Päcken Trockenhefe (7 g) oder 10 Gramm frische Hefe
1/2 TL Zucker
1/8 L Wasser (lauwarm)
3 EL Öl
1/2 TL Salz

Für oben druff:
Creme Fraise (1 EL je Pfammkuchenzunge)
1/2 Zwiebel in dünne Ringe geschnitten
Bacon in Würfel ider gaaaaanz Dünne Streifen
Geriebener Käse

1) Mehl in große Rührschüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken

2) Hefe und Zucker in 1/8tel Liter Wasser (lauwarm) auflösen und in die Mulde gießen und etwas von dem Mehl in das Wasserhefegemisch schubsen.

3) Mit einem Tuch abdecken und 15 Minuten gehen lassen

4) Öl und Salz Hinzu geben und erst mit Knethaken am Mixer, dann mit den Händen zu einem Glatten Teig kneten. (5-10 min)

5) den Teig dann 45 minuten abgedeckt gehen lassen.

6) Backofen auf 250 Grad vorheizen

7) den Teig noch einmal durchkneten und in 4 Teile teilen, jedes Teil vier mal durch die Nudelmaschine walzen, nach jedem Vorgang die Maschine um eine Einheit dünner stellen.

8 ) Blech einfetten, Teig mit Creme Fraise , zwiebeln und Speck belegen, etwas geriebenen Käse drüber und 4-5 minuten in den Ofen. (Eventuell etwas grobes Mehrsalz drauf). FERTIIIIG

Beim belegen drauf achten: Weniger ist hier oft mehr.

Wichtig: die Flammkuchen im Auge behalten ! Die Zeitspanne zwischen „noch labberig“ und „verkohlt“ ist sehr gering. Ach so, nudelmaschinen gibt es ab 15 Euro, eine lohnende Anschaffung, einfach mal googeln.



Mal sehen, was noch da ist…

mal so zwischendurch ein Minibericht von einem großartigen „Reste-Essen“.

Wenn ich nix eingekauft habe, oder nicht einkaufen kann, weil wieder ein Kunde nicht bezahlt hat, oder manchmal auch, weil einfach Reste da sind, packe ich diese zusammen mit meinem Messer in eine hässliche Plastiktüte und falle bei meiner lieben Kochfreundin Susi ein. Da koch dann zwar auch meistens ich, aber wenigstens werde ich dabei von Susi mit skurillen Familiendrama-Geschichten unterhalten.
Ihre Reste ergänzen sich immer toll mit meinen, vor allem, weil zu ihren „Resten“ immer auch toller Prosecco (ja das gibt es wirklich) gehört. Ausserdem hatte sie Zucchini und Tomaten und so ne Jus-gelartige Instant Hühnerbrühe. Ich brachte ne drittel Tüte Risottoreis und Lachs mit.
Es gab also Prosecco-Risotto mit gebratenem Lachs und gegrillten Zucchini. War großartig. Warum bekommt man eigentlich diese Reste-Essen-Gerichte NIE ein zweites mal so gut hin wie beim zusammenschmeissen ? Kann das mal bitte jemand herausfinden ?



Ich war 3 Jahre auf Entzug…
22 April , 2008, 10:01
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…so hab ich mich zumindest Gefühlt, als ich letzten Samstag endlich wieder in einer Restaurantküche am Herd stand. Piotr hatte in seinem Restaurant eine Geburtstagsparty für 30 Personen und ich durfte mich so richtig austoben.
Ich habe geschwitzt, geschnitten, gerührt, mir beim Flambieren die Haare auf den Armen versengt, probiert, IMPROVISIERT, den Ofen verflucht, wunderbar mit Köchen kommuniziert, die kein einziges Wort der mir geläufigen Sprachen sprechen, kurzum – es war wunderbar. Ich hab das wirklich vermisst !

Oh Land der heiligen Kochlust – Du hast mich wieder ! Nimm mich und mach mit mir was Du willst