Von einem der nach Polen geht und ein Restaurant eröffnet


Ein ereignisreiches Jahr by artifischl
26 Dezember , 2009, 1:39 pm
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Da in diesem Jahr so viel passiert ist, habe ich mir den Jahresrückblick-Fragebogen vom Wortteufel geklaut und ausgefüllt.

Zugenommen oder abgenommen?
Definitiv abgenommen – 13 Kilo.

Haare länger oder kürzer?
Haare ? Welche Haare ?

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Umsichtiger.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Sehr viel mehr, allerdings das Geld anderer Leute, dieses aber sinnvoll investiert.

Der hirnrissigste Plan?
Eine Restauranteröffnung

Die gefährlichste Unternehmung?
Eine Restauranteröffnung

Der beste Sex?
Wer hat denn für sowas Zeit ?

Die teuerste Anschaffung?
Restauranteinrichtung

Das leckerste Essen?
Filetsteak von Küchenchef Arek.

Das beeindruckenste Buch?
Hitze von Bill Buford

Der ergreifendste Film?
Grand Torino

Die beste CD?
Für mich gabs nix herausragendes neues, gefreut habe ich mich über das Soloalbum von Jochen Distelmeyer und meine erste cd von louie prima.

Das schönste Konzert?
Monsterkaraoke jeden Sonntag im mauerpark.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Papiere in polnischen Behörden unterschreiben.

Die schönste Zeit verbracht mit…?
Der liebsten beim Frühstück im Bett.

Vorherrschendes Gefühl 2009?
Unentspannt.

2009 zum ersten Mal getan?
– eigenes Restaurant eröffnet
– aus Berlin weggezogen
– Mitarbeiter eingestellt
– jemanden gefeuert
– alles auf eine Karte gesetzt

2009 nach langer Zeit wieder getan?
Traum verwirklicht.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
– Bürokratie
– Ungewissheit
– der BVG-Bus, der mein Auto geküsst hat.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Das mein Konzept erfolgsversprechend ist.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ein japanisches Messer für einen meiner Köche, der sich sowas niemals leisten konnte.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
An mich zu glauben, auch wenn es manchmal klang als hätte ich nicht alle Nadeln auf der Fichte.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„wenn wir mit jemand den Vertrag machen, dann nur mit artifischl“

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
You are a natural beauty. Nicht außergewöhnlich aber meine Süße hat es sehr gefreut, weil ich es in Vergleich mit den ganzen gelifteten Hollywood Schauspielerinnen gesetzt habe, auf die sie wohl etwas neidisch ist.

2009 war mit 1 Wort…?
unvergesslich



Ausschlafen in den Masuren by artifischl
24 Dezember , 2009, 3:41 pm
Filed under: On the Road, Polen | Schlagwörter:

Eifon blogging aus den Masuren. Am Dienstag den C1 bis oben voll gepackt und nach der letzten weihnachtsfeier eine 6 Std. Nachtfahrt zum Schwiegermonster. Neben mir meine liebste und UNTER mir ein heulender Kater, der es geschafft hat , sich unter den Vordersitz zu zwängen und nun ein Konzert abliefert als würde er bei lebendigem Laib gebraten. Als ich ihn später hervor hole und in sein Katzenklo setze, ist er friedlich (oder zu heiser zum weiterjammern).

Hier nun Kontrastprogramm!
Draußen absolute stille – wenn es nicht gerade regnet. Der masurische Wald ist schnee bedeckt und ich kann jeden Tag ausschlafen und muss danach nirgendwo hin. Ok, vielleicht die Treppe runter zum essen, aber ich bin mittlerweile so unterfordert, das ich vorhin freiwillig Holz gehackt habe !
Weihnachten hier hat höchstens seine eigene Tradition. Wir sind zu dritt, machen uns nicht schick sondern sehen eher gemütlich homie-nerdig aus und es wird kein Fleisch gegessen sondern piroggi. Aber die sind natürlich homemade und unschlagbar lecker. Außerdem leckeren borschtsch und Nalewka, der einem gut zusetzt. Dann beschenken wir das schwiegermonster und sicher sehen wir später einen lustigen weihnachtsfilm, denn wir haben dem schwiegermonster unseren Fernseher und einen dvdplayer vermacht. Vorher läuft eine musiksendung in der geistig- und körperlich behinderte mit nichtbehinderten in einer Kirche musizieren. Das ganze ist eine Aufzeichnung, die ich bereits letztes und vorletztes Jahr gesehen habe. Da macht tv2 einen auf heilig und gleichzeitig auf Sparflamme. Interssant auch, das die behinderten das ganze restliche Jahr nicht im tv zu sehen sind.

Ich bekomme 1 1/2 Kilo masurischen Honig und selbstgemachten Weißwein geschenkt, darum werden mich meine Köche beneiden !

Der zentrale Ort des Hauses ist ein Kamin, der so viel Wärme im ersten Stock erzeugt, das man eigentlich nur nackt und ohne Decke schlafen kann. Der Kater geniesst es, auf dem warmen Holz Fußboden rumzulungern.

Es ist der erste weihnachtsfeiertag. Bald schicke ich die Gans in den Ofen, die bei niedriger Temperatur nur noch fertig gebacken werden muss.

Alles ist so herrlich entspannt und genau das brauche ich nach 3 Wochen Firmenweihnachtsfeierei im Restaurant. Vielleicht nehm ich nun ein Bad und zünde viele Kerzen an und danach ein Mittagsschläfchen…



„Gott schütze uns vor dem Zorn der Nordmänner!“ by artifischl
16 Dezember , 2009, 11:20 pm
Filed under: Dinnerparty, Flüssignahrung, Restaurantgeschichten | Schlagwörter:

….war ein häufiger Ausruf im 10. Jahrhundert, denn damals kamen die norwegischen Wikinger über Europa und überfielen und beraubten hauptsächlich Klöster – nicht aus religiösen Gründen – sondern weil dort wahnsinnig viel Messwein, Met und Leckereien gebunkert wurden !

Und das haben die Norweger im Blut, das geht auch nicht weg. Bis heute nicht. Ich weiss das, denn 100 Norweger waren am Samstag zur typischen norwegischen Weihnachtsfeier in meinem Restaurant. Und das kam einem Überfall gleich.

Hier ein Video, als die Meute gerade erst angekommen war und lediglich einen Glühwein und einen Aquavit intus hatte:

Gefeiert wurde dann bis 7 Uhr morgens. Getrunken wurden:

– 10 Liter Aquavit
– 150 Liter Fassbier
– 30 Flaschenbier
– 25 Flaschen Wein
– 5 Flaschen Champagner
– 10 Flaschen Wodka
– 100 Cocktails
– 120 Gin Tonics
– 10 Liter Wiskey, Contreaux, Bacardi
– 1 Liter Cachaca
– 3 Liter Tequila
… und zum Anheizen 10 Liter Glögg

Das sind also im Schnitt ca. 1,6 Liter Alkohol pro Person, vieles davon hochprozentig.

Und nun der „Damage-Report“:

– 36 Biergläser kaputt
– 10 Blumentöpfe auf den Boden gefeuert
– 8 Stoff-Tischdecken unkenntlich gemacht (die haben da teilweise ihre Namen mit Textmarkern draufgeschrieben – geht’s dämlicher ?)
– ein bis zum Rand vollgekotztes Waschbecken (aber wenigstens das Becken getroffen)
– 10 Weingläser zerbrochen
– 1 volles Rotweinglas an die Wand geschmissen
– 2 Salatschüsseln zerdeppert
– 1 auf Kappa gedrucktes Foto von der Wand geholt und als Tischuntersetzer benutzt (damit dieser nicht wackelt)
– 1 Bild geklaut (aber netter Weise wieder zurück gebracht)
– 1 geklaute Jacke incl. Papieren, Kamera und Handy
– und mindestens eine Beziehung ist an diesem Abend auch in die Brüche gegangen (der Gatte flirtete mit einer anderen, woraufhin seine Frau wie eine Furie auf das Objekt seiner Begierde losging, Drama mit Tränen und Gezeter, aber so wichtig kann der Gatte nicht mehr gewesen sein, denn später versuchte seine Frau, sich an mich ranzumachen, während ihr Mann schräg gegenüber saß. )

Gestern dann kam das Organisationsteam aus ihren Löchern gekrochen, trank erstaunlich wenige Blutige Marias und entschuldigte sich ausgiebig bei mir. Wir einigten uns, den Schaden gemeinsam zu tragen und im nächsten Jahr  ein paar Probleme etwas besser im Vorfeld auszuschalten.

Aber noch nie habe ich so oft wie an diesem Abend den Satz gehört “ Höööi Chriiiiis, the fucking best fuckin party eeeever !!!!!!!! „. Das freut einen dann doch sehr. Und ich freu mich heimlich schon aufs nächste mal !



Der Skizzenblog von claus Ast by artifischl
11 Dezember , 2009, 12:00 pm
Filed under: Bloggerei | Schlagwörter:

Jaaaaaa , kenn ich, wird nun die Bloggergemeinschaft rufen, aber da auch Freunde von mir meinen Blog lesen, die ansosnten mit dem ganzen Blogkram nix zu tun haben, möchte ich gerne mal diesen Blog empfehlen:

http://skizzenblog.clausast.de/

Ich mag nicht nur seinen Stil, ich bin auch überrascht wie viele witzige Einfälle er täglich veröffentlicht. Macht der eigentlich noch was anderes ? Der man hat ein talent um das ich ihn gnadenlos beneide !!!



Neue Gerichte auf unserer Dezember-Karte by artifischl
10 Dezember , 2009, 3:00 pm
Filed under: Essen gehen, In der Profiküche | Schlagwörter: , , , ,

Wir ergänzen, optimieren und verändern unser A La Carte Menü jeden Monat, seit Anfang Dezember gibt es bei uns neu:

Neuseeland Muscheln gebacken in Limetten-Butter mit Ingwer und Sesamöl

Taglietelle mit Blauschimmel-Sahne-Creme, Speck und Granatapfel

Chicken Curry mit Cocosmilch und  Kaffir-Limettenblättern

Terrine mit geräuchertem Huhn, Tomaten und Basilikum mit getrüffelter Mascarpone

Halbe Ente mit Orangen-Apfel Sauce

Ausserdem neu (ohne Abbildung):

– Fischsuppe mit Saffran und Tomaten
– Sticky Toffie Pudding

Und was gibt es bei Euch so ?



Die Norweger kommen… by artifischl
10 Dezember , 2009, 11:41 am
Filed under: Restaurantgeschichten | Schlagwörter: ,

…am Samstag. Und zwar 100 von denen. In Poznan studieren ca. 200 Norweger Medizin, der Unterricht ist auf Englisch und natürlich sind die Studiengebühren und Lebenshaltungskosten hier viel billiger als in Norwegen.

Vor etwas 2 Monaten entdeckten 3 der 200 mein Restaurant, da sie hier um die Ecke wohnen und wurden gleich mal ihrem Image gerecht, anständig saufen zu können. Am nachten Tag kamen sie wieder um ihren Kater mit 14 Bloody Marys zu stillen. Und nebenbei frassen sie sich durch die Karte und waren begeistert von der Qualität und dem Restaurant im allgemeinen.

Es stellte sich heraus, das die 3 den Vorstand eines 15-köpfigen Organisationsteams bildeten, welches die jährliche norwegische Weihnachtsfeier in Posen organisiert. Und die wird nun in 2 Tagen in der Kuchnia Chrisa abgehalten ! Natürlich gibt es Schweinekrustenbraten und Ris a la Mande und ich habe bei meinem letzten Besuch in Berlin noch 10 Flaschen Linie Aquavit besorgt, da es sowas in Polen nicht wirklich zu kaufen gibt. Und ein Norwegisches Weihnachten ohne Aquavit geht garnicht. Ausserdem wurden 200 Liter Bier geordert und ordentlich Gin. Denn die Mädels wollen alle Gintonic trinken.

Um die Party vorzubereiten, traf sich das Komissionsteam schon mal hier vorab, um uns eine Vorschau zu geben, was Norweger so wegschlucken können. Und soll ich euch was sagen ? Ich war WIRKLICH beeindruckt !



Rabat ist eine Stadt in Marokko by artifischl
9 Dezember , 2009, 7:51 pm
Filed under: Restaurantgeschichten, Uncategorized | Schlagwörter:

Es gibt so Tage, die die Welt nicht braucht. Neulich war so einer. Da denkt man sich: darf ich ganz ausnahmsweise mal heute jemanden umbringen ? Und wenn man fragt, wer mitmacht, dann rufen alle „Ich !“. Das das Leben mit den Gästen nicht immer einfach ist, konnte man ja schon häufig beim Fressack nachlesen und ich dachte immer: er hat ja recht, aber dann kommen die Leute halt in seinen Laden und trinken nur Wasser, besser als wenn sie garnicht kommen. Mittlerweile denke ich NICHT mehr so.

Der Tag begann neulich damit, das ich mit Barchef Roland bei einem Telekommunikationsanbieter war, damit wir endlich Internet im Laden haben.  Das war da schon der dritte Besuch, eigentlich sollte die Leitung dann geschaltet sein und wir mussten nochmal gefühlte 52 Verträge unterschreiben. Natürlich hat die Leitung nicht funktioniert, und da der Anbieter gerade eine Riesenserverumstellung hat, mussten wir nun eine weitere Woche warten, bis der nächste Versuch gestartet werden kann.

Ich hatte nur keine Zeit mich darüber aufzuregen, weil wir um 13.00 Uhr einen Termin hatten um ein Firmendinner zu besprechen. Es stellte sich heraus, das eine Firma eine ganze Vorstellung im Theater gebucht hatte (300 Personen) und 3 X 15 Leuten danach Essen kommen wollten. Diese insgesamt 45 Personen stammen aus 3 verschiednen Abteilungen und würden dann gerne alle A-La-Carte bestellen. Ich wendete ein, daß das nicht ginge, weil unsere Kochkapazitäten bei der Personenanzahl für A-La-Carte nicht ausreiche da sonst der erste Besteller nach 10 Minuten sein Essen bekommt und der Letzte erst 60 Minuten später. Für solche Fälle können wir aber Menüs oder Buffets anbieten, oder größer Platten mit dem Hauptgericht und Beilagen, die dann am Tisch serviert werden. Das wollte die gute Frau nicht wahr haben. Ausserdem sagte sie, das unsere Alternativen nicht möglich seien, da sie nur für ihre Abteilung zuständig wäre, also für 15 Personen und ja schlecht bis Samstag alle anderen Fragen könnte, ob diese mit ihrer Menüauswahl einverstanden seien (die gute Frau kümmert sich erst 4 Tage vor dem Firmenevent um die Essensreservierung !). Im Endeffeckt machte sie eine Reservierung für ihre Abteilung und sagte, sie hatte dafür 500 Zlotty (das sind etwa 120 Euro) für 15 Personen für das Essen zur Verfügung. Wir machen ihr ein paar hübsche Tapasteller 🙂 . Wir haben ihr gesagt, wenn die anderen Abteilungen eine Reservierung haben möchten, dann müssen die uns auch mitteilen, was sie konsumieren möchten, ansonsten würden wir keine Reservierung auf gut Glück vornehmen. Das hatte sie geschluckt und dann aber doch noch getraut zu fragen, ob sie Rabat bekommt, wenn sie 2 Flaschen Wein zum Essen bestellt. Ich guckte sie nur entgeistert an und fragte: „Warum ?“.

Das war aber noch nicht der Gipfel der Gestörtheit, denn sie Fragte folgendes an: Sie hätten einen Sponsor für Wein, der der Firma eine Kiste, also 6 Flaschen, zur Verfügung gestellt habe. Ob wir die vielleicht ausschenken könnten. Ich fragte Sie, ob Sie ins Restaurant normaler Weise auch ihr Essen mitbringt. Nein, nein, kam die Antwort, die 6 Flaschen wären nicht für die Reservierung der 3 X 15 Personen im Restaurant,  die Flaschen sollten unter den 300 Gästen vor der Vorstellung im Foyer verteilt werden ! Jeder nur ein Schlückchen ! Selbst wenn ich nur 0,05 l pro Glas einschenke, komme ich auf gerade mal 84 Gläser und nicht auf 300. Ich müsste dann dafür Kellnerinnen einstellen, Gläser mieten hinterher alles spülen und wer soll das bezahlen ? Ihr Vorschlag war dann, man könnte doch Plastikgläser verwenden. Diese Kosten jedoch genau so viel, wie wenn man echte Gläser mietet. Nach langem hin und her war sie sauer, das wir ihr nicht kostenlos den Wein ausschenken wollen und sagte, sie würde das im Foyer selbst organisieren. Und sie wird den Wein ihres Sponsors in PAPPBECHERN anbieten. Da kommt bestimmt große Freude bei Sponsoren und Gästen auf 😉

2 Stunden Später das nächste Catering-Vorgespräch: Die Kundin beginnt das Gespräch, indem sie uns mitteilt, das Ihr und einigen Freunden das Essen auf der Eröffnung garnicht geschmeckt habe und warum hier nicht alles wie früher wäre, das „Zapadnia“ (so hieß das Restaurant früher) wäre doch soooo toll gewesen ! Sie wolle auf jeden Fall ein Buffet für 40 Personen bestellen und echauffierte sich darüber, das es nicht das gleiche Angebot wie im Zapadnia mehr gäbe. Nachdem wir uns 5 Minuten Unverschämtheiten angehört hatten,  unterbrach sie mein Chefkoch Arek und sagte ihr, das sie das Gespräch komplett falsch begonnen hätte, denn wenn sie unser Essen nicht mag, warum möchte sie dann ein Buffet bei uns an einem Samstag buchen ? Mit einem Süffisantem Lächeln im Gesicht teilte er ihr mit, er wäre ausnahmsweise bereit, das Gespräch nochmal von vorne zu beginnen. Das hatte gesessen und er erklärte ihr sehr freundlich was sie all die Jahre im Zapadnia wirklich zu essen bekommen hat und das wir solchen Müll einfach nicht anbieten werden. Dann begann sie mit Namedropping und wen sie alles im Theater kennt, und wie unglaublich wichtig sie ist. Aber irgendwann hatte sie dann doch geschluckt, das diese Leute nichts mit meinem Restaurant zu tun haben. Wir wollten wissen ob wir denn dann für die 40 Leute Tischreservierungen machen sollten.

Sie antwortete: „Nein nein, wir setzen uns dann einfach irgendwohin. Das ging früher im Zapadnia ja auch“.
Wir sagten nur: „Viel Glück“
Sie so: „Wieso ? Wollen sie damit sagen, das die Tische am Samstag abend besetzt sind ?“
Wir so: „Ja, das ist (fucking exactly) genau das, was wir versuchen ihnen seit 30 Minuten zu erklären. Wir haben Gäste, nicht nur Samstags, aber besonders auch dann  !“

Und kaum war eine halbe Stunde vergangen, hat sie es geschnallt und reservierungen für 2 Firmenparties gemacht !

Eins war ja klar, als ich an dem Abend nach Hause kam, trat ich erstmal in den Haufen, den mein Kater neben das Katzenklo geschissen hat.