Von einem der nach Polen geht und ein Restaurant eröffnet


Dokumentenfreude – der 27b-6 by artifischl

Wer kennt das ?
Man hält irgendeinen Wisch von einem Amt in der Hand und freut sich total darüber. Und mir geht es gerade so als hätte ich das wichtige Dokument 27b-6 aus dem Film „Brazil“ erhalten.
Denn: Seit heute habe ich ein Gewerbe in Polen angemeldet. Ohne die Hilfe meines Steuerberaters und einer guten Freundin hätte ich das NIE geschafft. Polnische Bürokratie ist wirklich wie in Brazil: Da wird gestempelt, unterschrieben, kopiert, gedruckt und Paragraphen gewälzt, was das Zeug hält.

Bevor ich mein Gewerbe überhaupt anmelden konnte, mussten wir ein 200-Seiten-Dokument durcharbeiten um herauszufinden, welche Kennziffern für alle meine Aktivitäten in Frage kommen. Und man muss diese 200 Seiten wirklich durcharbeiten, da es für jede kleine Tätigkeit eine eigene Nummer gibt und dieses Dokument nicht wirklich eine sinnvolle Ordnung hat. So steht zum Beispiel in der Runrik „Druckgewerbe“ die Produktion und der Abbau von Kohle und Öl. Jaa, richtig gelesen.
Wenn ich meine Restaurantküche life ins Internet streamen möchte, muss ich Filmproduktion, Filmschnitt, Filmverkauf, einen ganze Bazen von Internetaktivitäten und möglicherweise auch noch den Verkauf von Internetcontent als Gewerbe mit anmelden.
Die Liste der Berufsbezeichnungen auf meinem Gewerbeschein umfasst jetzt 48 Positionen ! Da mein Steuerberater wohl besser bescheid weiss, wie die aktuelle Gesetzeslage ist (und auch nur deswegen), hat die Prozedur dann im Gewerbeamt NUR 3 Stunden gedauert. Ich habe ungefähr gefühlt 37 Dokumente unterschrieben und bekam schon angst, wie der Max meine Handschrift zu verlieren.

Aber jetzt habe ich ihn ! Den Gewerbeschein ! Und ein polnisches Bankkonto ! Und eine Meldebestätigung ! Und ab dem 1.9. bin ich auch noch für 100 Zloty im Monat (unter 25 Euro) staatlich krankenversichert.

Ich klopf mir jetzt einfach mal selbst auf die Schulter. Tätschel, tätschel.



Polnische Fotosafari Teil V – Warschau touristisch by artifischl

Wie ich neulich schon hier berichtete war ich vor kurzer Zeit in Warschau. Es war bereits mein vierter Besuch dort, die ersten 3 Besuche waren immer aus unterschiedlichen Gründen mehr oder weniger ein Reinfall, man könnte sagen: Warschau und ich, das passt nicht zu einander. Da meine Liebste aber dort hin musste, und ich nicht wirklich was besseres zu tun hatte, dachte ich: „Eine Chance gibst Du Warschau noch“. Eine lohnende Entscheidung.

Wer mich nicht persönlich kennt, weiss vielleicht nicht, wie ich es seit Jahren mit dem Reisen halte – ich versuche so wenig Tourist zu sein wie möglich. Ich übernachte am liebsten bei Freunden oder bei Mitgliedern von Couchsurfing, ich nehme nie an Führungen teil, buche nie ein Hotel, sehe mir kaum die Standard-Touri-Objekte einer Stadt an und im Sommer gehts es auch schon lange nicht mehr in den Süden, sondern meistens besuche ich meine Family in Dänemark oder fahre zur Schwiegermutter in den masurischen Wald.

Vor meinem Warschau-Besuch dachte ich mir jedoch: Scheiss drauf,  Warum eigentlich mal nicht auf Tourist machen ? Ich hatte zwar einen alternativ- aber dennnoch Touristenführer für Warschau zum Geburtstag geschenkt bekommen und meine Süße begleitete mich als Guide. So setzten wir uns in die U-Bahn (Es gibt nur EINE Linie, daher kann man nicht falsch umsteigen sondern höchstens in die falsche Richtung fahren) und fuhren ins Zentrum der Metropole.

vor-dem-Kulturpalast

Dort befindet sich der der gigantische Kulturpalast, ein Geschenk der Russen an das polnische Volk. Die Polen haben das Teil immer gehasst und wollten es eigentlich nach der Solidarnosc-Bewegung abreissen lassen, war aber zu teuer. Mir gefällt das Gebäude irgendwie. Es beherbergt mehrere Theater, ein Kino, Ausstellungsräume und im 30. Stock eine Aussichtsplatform. Da wollte ich rauf ! Und es gab sogar einen Fahrstuhlführer in Uniform ! Hab mich aber nicht getraut, den zu fotografieren. Aber so sieht Warschau von oben aus:

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von hieraus alles sehr friedlich und relativ geordnet. Dazu kam grandioses Kaiserwetter.

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Bei vielen Bauten und Straßen kann man von oben einen gewissen Symetrie-Fetischismus erkennen 🙂

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Haushohe Werbeplanen unterstreichen die allgemeine Gigantomanie vieler Warschauer Bauherren.

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Die Aussenterasse des Cafés wird wohl eher selten genutzt, dafür weht ein zu eisiger Wind.

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Die Innestadt ist selten Grün, daher erfreuten mich die Bäume auf dem Dach des Medienkaufhauses.

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Sogar bei der Bepflanzung lässt ein Hang zur Symetrie zu erkennen.

Das Ticket für die Aussichtsplatform beinhaltete den Besuch einer Mitmach-Ausstellung, in der wir einige Zeit vor den Lachspiegeln verbrachten.

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Vor dem Kulturpalast hat ein Künstler eine „Küss-Bank“ aufgestellt, diese mussten wir natürlich ausprobieren.

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Man liegt in unterschidlicher Richtung aber zueinander gewand und kann dann mit einem Dach über dem Kopf knutschen (das Knutschfoto erspar ich Euch jetzt).

schiefes-hausAuch hier gibt es Kunst am Bau. Bei diesem Gebäude sieht es aus den meisten Blickwinkeln so aus, als würde der kleinere Anbau jeden Moment zur Seite wegkrachen.

Wir haben uns dann, nachdem wir uns die Hala Mirowka angesehen haben (siehe Fotosafari IV) durch mehrere Parks auf den Weg zur Altstadt gemacht.

In den Parks gibt es immer wieder interessante Skulpturen zu entdecken:

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Diese Skulptur ist nicht (wie fälschlicher Weise leicht anzunehmen) ein sozialistisches Lenindenkmal, die dargestellte Person ist der berühmte polnischer Schriftsteller Janusz Korczak, der diverse Familiengeschichten geschrieben hat. Er arbeitete als Arzt und einflussreicher Pädagoge und wird von den Polen verehrt.

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Skuril: Damit die Leute nicht in den Büschen zum Pipimachen verschwinden, gibt es mitten im Park ein ToiToi-Klo.

Dazwischen immer wieder Straßenabschnitte, und auf einmal: Das Sony-Center !

sony-center

Auch in Warschau hat die Stencil-Art Einzug erhalten:

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Ausserdem immer wieder interessante Architektur…

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…dieses hier hat fast einen Touch Art Deco !

Da es zu Ostzeiten eigentlich keine klassischen Werbetafeln gab, wurde für Firmen und Kultureinrichtungen häufig kunstvolle Neonleuchten geschaffen – hier meine liebsten Entdeckungen:

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Ein Laden für Lacke und Farben

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Ein Theater.

Und hier kommt mein absoluter Liebling:

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Eine Disko !

Irgendwann erreichten wir dann die Altstadt…

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…und ich war baff. denn die ist wirklich schön !

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Das ist kein Blumenladen, sondern ein Restaurant mit Apothekerpreisen (sogar für westliche Geldbeutel)

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In vielen teilen der Altstadt fand sowas wie ein Open-Air-Galerie-Festival statt, genaueres konnte ich leider nicht herausfinden, aber im Zentrum der Altstadt gab es riesige Poster zu dem Thema „Coexistence“.

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Am besten gefiel mir dieses Bild:

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Aber es gab auch noch lustiges zu entdecken:

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Dies ist nicht die Bushaltestelle einer Samenbank. Zamenhof musste ich erstmal googlen. Es handelt sich um Ludwig Lazarus Samenhof, ein Russischer Arzt, der die Plansprache Esperanto begründete. Wieder was gelernt.

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Gerne werden in Polen die Russen verunglimpft. Dieses Poster, das für eine Kulturveranstaltung wirbt, zeigt eine Matrjoschka Puppe und hing überall in Warschau. Die Matrjoschka steht in Russland Mütterlichkeit und Fruchtbarkeit.

schaufenster

Und dann gab es da noch den Schaukasten mit liebevoll präsentierten Schuhen. „Aber trendige Schuhe“.

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Diese Palme ist eine Kunstpalme, errichtet von der Künstlerin Joanna Rajkowska. Die Idee dazu hatte sie nach einer Jerusalem-Reise, denn diese Palme steht in der Jerusalem-Allee. Eigentlich sollte die Palme nur befristet dort stehen, aber den Warschauern gefiel das Kunstwerk so gut, das sie es da behielten.

ampelmännchen

Und die Ampelmännchen in Warschau sind alles Bodybuilder ! breite Schultern und keinen Hals !

Ich muss einfach sagen, es hat sich gelohnt, mal ganz Tourist zu sein. Ich habe die Stadt von einer wunderbaren Seite kennengelernt und natürlich hat auch das gute Wetter dazu beigetragen, daß das alles etwas schöner als bei meinen vorherigen Besuchen war. Die Stadt bemüht sich sehr, Kunst- und Kulturmetropole zu sein und ist dabei überraschend innovativ. Im Gegensatz zu meinen vorherigen Besuchen blicke ich mit Freude auf meine Rückkehr.



Polnisch, Dänisch, Deutsch und deren Verwechslungsmöglichkeiten by artifischl
9 Juni , 2009, 10:43 pm
Filed under: Babylonia Polska, Polen, Typisch polnisch, Verständnisprobleme | Schlagwörter: , ,

Als ich das erste Mal in Polen war, erfreute mich die Gastfreundschaft der mir bis dahin völlig unbekannten Polen und ich saß dem Irrglauben auf, dass sich die Polen permanent für irgendetwas bedanken. Meine Verwirrung rührte daher, das die Polen ständig das Wort „tak“ benutzen; dieses Wort kannte ich aus dem dänischen und das dänische Wort „tak“ bedeutet nichts anderes als „danke“. Im Polnischen bedeutet das Wort „tak“ jedoch einfach nur „ja“ ! Also eine simple positive Antwort auf eine Frage, oder eine Bestätigung.
„Danke“ heißt auf polnisch übrigens „dziękuję“, was ungefähr so ausgesprochen wird: „Dschinkuujää“. Ich schreibe das so kompliziert, weil es für das polnische keine Lautschrift gibt. Noch kein Herr Pond oder Langenscheid hat sich bisher die Mühe gemacht. Obwohl es für eine so schwer auszusprechende Sprache sehr hilfreich wäre, damit man beim polnisch lernen auch mal von irgend jemand verstanden wird.
Das deutsche  „ja“ wiederum ist für die Polen irreführend, denn wenn wir es auf deutsch zwei mal schnell hintereinander benutzen, zum Beispiel wenn wir genervt rufen „Ja-ja, ich komme gleich“, dann denkt der Pole, wir erzählen irgendwas von Eiern ! Denn ein Ei (singular) heißt auf polnisch „Jajko“ , mehrere Eier (plural) heißen  „Jajka“, aber man sagt dazu auch „Jaja“. Zum Beispiel steht an der Landstraße ab und zu neben einem Bauernhof ein Schild mit der Aufschrift „Jaja“, wenn dort frische Eier verkauft werden.
„Nein“ heißt auf polnisch „Nie“, was ungefähr wie „Niiääää“ ausgesprochen wird. Dann gibt es aber auch das polnisch Wort „No“, bei dem das „o“ in einer Art „oa“ ausgesprochen wird, ähnlich wie in dem deutschen Wort „noch“, nur ist das „o“ viel länger gezogen. Die Polen sind auf jeden Fall große Fans von Vokalen in die Länge ziehen. Das polnische „No“ hat aber weder etwas mit dem englischen „No“, dem französischen „Non“ oder dem Deutschen „Nein“ zu tun. Im Gegenteil. Es ist eher eine Art Quittierlaut (mein Kumpel Jan würde jetzt „bim“ dazu sagen, aber das ist eine andere Geschichte), das man verstanden hat was der andere sagt, oder zugehört hat (oder so tut als würde man zuhören), ähnlich dem deutschen „mhm“ oder auch „aha“. Die Kombination „No, tak“ heißt also nicht „Nein danke“, sondern eher sowas wie „ah ja“ und wird häufig dann verwendet, wenn man seinen Gesprächspartner in seinem Redefluss unterbrechen möchte um selbst seine Gedanken an den Mann zu bringen.
Und heute sagte ich fälschlicher Weise zu meiner Schwiegermutter „Nie, tak“ anstelle von „Nie, dziękuję“ was zur Folge hatte, das ich (obwohl schon total satt) eine weitere Portion auf meinen Teller geschaufelt bekam. Wobei ich mir nicht sicher bin ob es irgendwas geändert hätte, wenn ich wirklich nein danke gesagt hätte 🙂 !



Polnische Fotosafari Teil I by artifischl
29 Januar , 2009, 7:36 pm
Filed under: Babylonia Polska, Geschäfte, On the Road, Polen, Typisch polnisch | Schlagwörter: , , , , ,

Ich mach ja immer mal wieder Bilder von Dingen in Polen, die mich den Kopf schütteln lassen, die ich amüsant finde, ich als typisch polnisch erachte, oder so scheusslich, das sie schon wieder schön sind. Diese Bilder reichen in der Regel nicht für einen Artikel aus, aber sehenswert sind sie auf diesem Blog allemal. Hier meine Favourites im Januar 2009:

tauben-ampel

Diese Ampel ist derzeit Rot, was man aber nicht sehen kann, weil Superfette Tauben davor sitzen und sich an der Funzel den Hintern wärmen !

monster-manga

In der edelsten Mall von Poznan steht eine monstergroße Manga-Figur. Ich glaub, als Kind würde ich ALbträume bekommen.

kiosk-luke

Überall in Polen gibt es winzige Kioske mit noch winzigeren Luken, durch die die Wahre geschoben wird, aber auch mit dem Betreiber kommuniziert wird. Die Luke befindet sich etwa auch Bauchhöhe. Wenn man was kaufen will, muss man also einen Diener machen oder in die Hocke gehen, um mit seinem Gegenüber zu sprechen.

wrack-des-monats

OK, die Anhängerkupplung ist vielleicht etwas verbogen und der Auspuff schleift ein wenig auf dem Boden, aber ansonsten durchaus fahrtüchtig !

buchmacher

Ich mag eingepolnischte Wörter wie „Bukmacherskie“ bei einem Sportwettenladen.

drogeria

Und zum ABschluss einer der typischen polnischen Einzelhandel-Mini-Läden. Bei dieser Produktpräsentation würden jedem Makrketingfuzzi von H.enk.el die Tränen in die Augen schiessen vor Freude. Und dieser Laden steht nicht irgendwo, sondern direkt an der Rundung eines gigantischen Kreisverkehrs im Norden Poznans. Von der Größe zu vergleichen mit dem Kreisel um die Berliner Siegessäule. Selbstverständlich gibts in der Drogerie auch Cola !



Genmanipulations-Kuh für Susi by artifischl
2 September , 2008, 11:01 am
Filed under: Babylonia Polska, Polen, Typisch polnisch | Schlagwörter: , , ,

In meinem Blogeintrag „Roadmovie to Poznan„, hat Susi kommentiert, das Ihr das „Achtung! Kuh“ Schild so gut gefallen hat. Gestern hab ich es dann bei meiner Rückfahrt aus den Masuren auch häufig gesehen und am Ende auch geschafft, mit meinem Handy zu fotographieren. Das war nicht so einfach, denn dieses Schild steht nicht in geschlossenen Ortschaften, wo man auch mal anhalten könnte, sondern ausschließlich auf engen Landstraßen ohne Seitenstreifen. Wenn man dann versucht anzuhalten und hinter einem ein Zig-Tonnen-Laster angerauscht kommt ist das ein ungutes Gefühl.

Kuh mit eckigem Euter

Kuh mit eckigem Euter, Achtung, Gen-Manipulations-Kuh !

Besonders auffällig an dem Schild ist der eckige Euter der Kuh. Bedeutet es, das hier Genmanipulierte Kühe aufwachsen und bei dieser neuen Rasse eckige Euter enstehen, die besser in moderne Melkmaschinen passen ? die Zitzen sind auch gleich wegrationalisiert worden, oder werden die aus Jugendschutzrechtlichen Gründen nich gezeigt (?!). Gibt es ein Gesetz, was Runde Formen in Piktogrammen untersagt ? Dann müsste der Bauch der Kuh allerdings auch rechteckig sein.

Oder ist das am Ende ein Stier ?



Polnisch lernen by artifischl
2 August , 2008, 3:46 pm
Filed under: Babylonia Polska, Verständnisprobleme | Schlagwörter: , , ,

Für alle, die mich immer Fragen, wie weit es denn mit meinem polnisch ist, hier ein Artikel, der ziemlich gut beschreibt, wie ich mich oft fühle:

uczam-sie-jezika-polskiego-soll-heisen-ich-lerne-polnisch

Mir geht es ja häufig schon so, das ich mich nach 2 min. und 5 mal wiederholen noch nicht mal an den Anfangsbuchstaben des gelernten Wortes erinnern kann.

Ich hätte gerne eine USB-Buchse am Hirn, wo ich meinen Wortschatz ähnlich wie bei „The Matrix“ die Kampfkuns um eine Sprache erweitern kann. Und dann nach kurzem Download sagen: „Wow, ich spreche polnisch !“



Heute war ich mal schlagfertig by artifischl
4 Mai , 2008, 7:27 pm
Filed under: Babylonia Polska, Typisch polnisch, Verständnisprobleme | Schlagwörter: ,

Als meine Liebste und ich uns kennenlernten, sprach sie ein wenig englisch und natürlich polnisch. Nach nunmehr 9 Monaten ist Ihr Englisch ganz passabel, über mein Polnisch reden wir lieber nicht. Daher beschwer ich mich auch NIE, wenn meine Freunde in meiner Anwesenheit untereinander polnich sprechen. Ich sitze also im polnischen Wohnzimmer und durchstöbere Blogs aus Neukölln (der lieben Heimat), während meine Süße Besuch von einer Freundin hat und mit ihr in rasantem Tempo Informationen austausch. Irgendwann gucken beide zu mir, sie dann so ganz mitleidig:

„Sorry Darling, that we are speaking Polish, we just talk about Bla Bla“

Ich dann so:
„Sorry my Sweetheart, I read this GERMAN blogs right now, which are just about bla bla“

Sich gut verstehen kann manchmal so wunderbar einfach sein 🙂