Von einem der nach Polen geht und ein Restaurant eröffnet


Offtopic – Wo die wilden Kerle wohnen by artifischl
11 Mai , 2009, 9:00 am
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Gerade habe ich auf DuSchlauch einen Trailer gesehen den mir Sarah empfohlen hat und dachte nur: WIE GEIL !

Das sieht nach einer wunderschönen Verfilmung meines Lieblings-Kinderbuches aus, das ich auch noch als Erwachener gerne angesehen und verschenkt habe. TOLL

Einziger Wehmutstropfen: Kinostart ist erst der 22. Oktober !

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Bloggers Origins – Wie ‚The Everlasting Club‘ zu seinem Namen kam. by artifischl
10 Mai , 2009, 9:09 pm
Filed under: Literatur | Schlagwörter: , , ,

von TheEverlastingClub

food-chain

Artifischl hat diesen Blog ja hauptsächlich dem Thema Kulinarik usw. gewidmet und ich habe das Glück hier meinen Senf zugeben zu dürfen, weil wir uns seit Ewigkeiten kennen und halt beide vom Thema „Essen, Kochen, usw“ besessen sind. Zwar nicht ausschließlich, aber eben doch schon sehr. Uns interessiert aber nicht nur die nächste warme Mahlzeit, sondern eben auch themenübergreifend so ziemlich alles andere was mit Essen & Trinken zu tun hat. Besonders faszinieren uns Filme und Bücher, vor allem jene, die nicht  das gleiche Thema zum 100. mal neu auflegen, sondern auf ihre ganz eigene Art und Weise eine Geschichte aufbauen, die zwar im Bereich des Kulinarischen angesiedelt, aber auf ihre Weise einmalig und neu ist. Manchmal stolpert man dann über ein Buch, daß einen so sehr fasziniert, nicht mehr los läßt, in seinen Bann zieht und bis zur letzten Seite einfach nur begeistert. Ich möchte in Zukunft öfters mal über solche „kulinarischen“ Bücher & Romane schreiben.

Eines davon ist „The Food Chain“ von Geoff Nicholson das ich vor einigen Jahren beim herumstöbern in einem internationalen Buchgeschäft in Frankfurt gefunden habe. Ich lese sehr gerne zwischendurch mal was in englischer Sprache um nicht „einzurosten“. Allerdings scheint es das Buch auch nicht in deutscher Übersetzung zu geben. Die Geschichte dreht sich um einen berühmten amerikanischen Gastronom, der einer Einladung folgend nach England reist, um dort von einer mysteriösen und sinistren Club-Gesellschaft namens (TATAAA!) „The Everlasting Club“ aufgenommen und bewirtet zu werden. Die Geschichte hat reichlich Kafkaeske Züge und erinnert in Teilen an eine Mischung aus alten Roald Dahl – Geschichten und Stanley Kubriks letzten Film „Eyes Wide Shut“. „The Everlasting Club“  tischt an einem geheimen Ort seit 350 Jahren ununterbrochen die ungewöhnlichsten Speisen auf und spielt nach seinen ganz eigenen Regeln. Der amerikanische Gastronom gerät in einen Strudel aus schwer zu verkraftenden Exzessen von Essen & Erotik. Mehr soll nicht verraten werden…

„You are cordially invited to attend the Everlasting Club, London, England.
You may arrive at any time of the day or night and be assured of a unique experience of fine food, drink and congenial company, all furnished at out expense.“

aus The Food Chain



Buchtip: Blumenthal und Bourdain und wie Hamburger auch aussehen können by artifischl

Anstoss zu diesem Artikel war eingetlich meine Letzte Hamburger Kochaktion, sowohl meine Süße, als auch mein Partner und Programmierer Janchris sind voll von den Burgern überzeugt. Die sehen bei mir normaler Weise so aus:

burger

Wenn man frische Zutaten nimmt und dann noch schaut, welche Senf-Majo-Ketchup-Kombi am besten schmeckt, ist das wirklich ganz einfach, man kann auch ne Hamburger-Bausatzparty veranstalten, bissi Gürkchen schneiden, sowas halt.
Das Thema Hamburger und das Thema Fritten können aber auch viel extremer, wissenschaftlicher und perfektionistischer angegangen werden, als ich mir jemals Gedanken drüber gemacht habe. Und (nicht nur) dafür möchte ich diese beiden Bücher empfehlen:

books
Letztes Jahr erhielt ich zum Geburtstag von Esther das Buch „Further Adventures in Search of Perfection – Reiventing Kitchen Classics“ von Heston Blumenthal. Foodverückten unter Euch wird der Name einen Begriff sein, der gerade mal 42 Jahre alte Heston ist Chef des 3 Sterne Restaurants „The Fat Duck“ in England. Er hat sich zwar vorerst gegen eine Karriere als Koch entschieden und arbeitete als Vertreter für Kopiergeräte und Büromaterial, übernahm aber dann 1995 ein 450 Jahre altes Pub und taufte es in „The Fat Duck um“. Seit dem ist Sein Erfolg unaufhaltbar. Mittlerweile 3 Sterne und 2005 wurde sein Restaurant von 600 Gastrospezialisten zum „besten Restaurant der Welt“ gekürt.
Im vorligenden Buch „Reinventing Kitchen Classics“ versammeln sich auf 317 Seiten gerade mal 8 (!) Gerichte. Der Mann will es wirklich ganz genau wissen. Beschrieben werden  die Herstellung von:
Fish Pie, Chicken Tikka Masala, Risotto, Peking Duck, Chilli Con Carne, Baked Alaska, Trifle und eben Hamburger !

Zum Hamburger gibt es zuerst eine geschichtliche Einführung, dann eine Erzählung über die Suche nach dem besten Burger, und einer Inhaltsliste mit Warenkunde.
Spätestens hier ist man bereits hungrig und am sabbern, aber Heston macht alles selbst, das kann man nicht mal eben nachkochen, selbst wenn man die Zutaten zu Hause hätte. Im Timing wird angegeben: “ Preparation takes 2 hours, plus 24 hours for the pre-ferment and 6 hours for the meat to salt. Cooking takes 1 hour. Denn natürlich machen wir die Haburgerbrötchen auch selbst.
Das eigentliche Rezept ist dann 3 Seiten lang (ohne Zutatenliste) und beinhaltet die Vorbereitung und die Herstellung des Teigs, die Herstellung der Burger, die Herstellung der Käsescheiben (!), des Tomatenkonzentrats und das Zusammensetzen des Burgers.

Ein sensationelles Buch, danke liebe Esther, aber ich werde es wohl nie schaffen, ein Gericht hieraus real bis zur letzten Instanz nachzukochen.

Ein weiteres Buch, das ich sehr schätze, ist leider nur in begrenzter Auflage in Deutschland erschienen, Anthony Bourdains „So koche ich im Les Halles New York“. Das ganze Werk erinnert mehr an ein Kochbuch, auch die Rezepte sind nachvollziehbar und in akzeptabler Zeit nachzukochen. Allerdings ist der Umgangston mit dem Leser direkt und ruppig, wie es in einer Profiküche halt zugeht. Da wird man als Leser im Eifer des Gefechts schon mal als „nutzloser Wichser“ beschimpft, oder man bekommt die Empfehlung, sich an seiner Schürze aufzuhängen, wenn „Du Penner kein gottverdammtes Huhn zubereiten kannst“.

Bourdain schrieb früher zum Zeitvertreib Krimis, deren Plot gerne mal in einer Mafiaküche angesiedelt ist, daher drängt sich der Verdacht auf, daß dieser Umgangston hochgradig autobiographisch ist (Seine Biographien bestätigen das). Nach seiner Krimi-Phase wurde Bourdain mit seinen Memoiren und Reisekochberichten weltberühmt, dabei sollte man aber icht vergessen, das er so ganz nebenbei ein sensationeller Koch (und laut einer Freundin auch extrem attraktiv) ist, der das ehrliche Essen liebt. Seine Gerichte sind keine Schnicki-Schnacki-Espuma-an-Igendwas-Gerichte, sondern einfach Küchenklassiker so zubereitet, das man sich reinlegen möchte.

Pommes…
Wenn ich wirklich sensationelle Pommes machen will, dann benutze ich das Rezept von Bourdain, das sich übrigens mit der Abhandlung zu dem Thema in Jeffrey Steingartens „Der Mann der alles isst“ deckt. Im Groben bedeutet das:

– Ohne Gasherd oder Friteuse könnt ihrs vergessen (wegen der Themperaturregelung des Öls).
– Kauft Euch im Elektroladen für 10 Euro ein Infrarotthermometer.
– benutzt ERDNUSSÖL !!!!
– Die geschnittenen Kartoffeln müssen in Eiswasser mindestens 30 Minuten (besser über Nacht) gewaschen werden
– die Fritten 6-8 Minten bei 140 Grad Ölthemperatur blanchieren.
– Aus dem Öl nehmen und gleichmäßig auf einem Blech verteilen und 15 Minuten ruhen lassen.
– Dann das Öl so exakt wie möglich auf 190 Grad erhitzen und die Pommes in kleinen Portionen ca. 3 Minuten fertig frittieren.

Eine lange Arbeit, aber fast Meditativ und ds Ergebnis immer wieder umwerfend. Dabei sind das nur Kartoffeln.

Das Buch von Bourdain hat damals 40 Euro gekostet, ist aber derzeit nirgends erhältlich. Wenn ihr es im Antiquariat, bei eBay oder sonstwo entdeckt und es für 60-80 Euro ergattern könnt, SOFORT zuschlagen. Es ist wirklich sein Geld wert. Oder die englischsprachige Ausgabe kaufen, bei Bloomsbury erschienen „Anthony Bourdains Les Halles Cookbook“.



Von Freunde-Wiederfind-Portalen und Food-O-Grafen by artifischl

Erstmal ein Sorry an Lamiacucina, das ich mir ungefragt die Wortschöpfung Food-O-Grafie borge, bekommst sie nach dem Artikel ohne Gebrauchsspuren zurück, aber wenn man so einen genialen Begriff in die Welt setzt, dann muss man damit leben, wenn der dann aufgegriffen wird.

Alles begann vor 13 Jahren am Bahnhof Zoo in Berlin. Ich stieg in einen recht leeren Zug, um meine Familie in Frankfurt am Main zu besuchen. Auf der anderen Seite des Ganges im Großraumapteil saß eine hübsche junge Frau mit erfrischendem Sexappeal. Ich nahm Platz, drückte auf einen Knopf in der Armlehne und verlagerte die Rückenlehne in eine etwas angenehmere Position.

Die junge Frau beobachtete mich dabei, hielt dies wohl für eine gute Idee und versuchte, Ihren Sitz ebenfalls in diese Position zu versetzen. Der Sitz jedoch bewegte sich keinen Millimeter. Sie stöhnte zwischen genervt und wütend: „Maaaan, heute klappt echt gaaaarnix! „. Ich bot Ihr meine Hilfe an und wir fingen an zu quatschen. Es stellte sich heraus, das Sie gerade von einem Bewerbungsgespräch kam, da Sie als ausgebildete Photographin keine Lust hatte, in einem kleinen Photofachgeschäft bis in alle Ewigkeit Passbilder zu machen, oder quäkende Babie/hässliche Brautpaare oder pickelige Konfirmanden zu Fotografieren. Anscheinend lief es bei der Bewerbung aber auch nicht so toll. Als ich auf Ihr Alter zu sprechen kam, stellte sich zu alledem noch heraus, das sie an dem Tag auch noch ihren 23. Geburtstag „feierte“ und noch nicht mal mit jemand angestoßen hatte. Ich natürlich ganz der Gentleman besorte was zu trinken und es wurde eine kurzweilige und witzige Zugfahrt. Wir sahen uns dann auch nochmal ein paar Monate später, damit Sie Cover-Fotos einer Afrokarribischen Band machen konnte, die ich zu der Zeit managte (Ja, das wissen einige garnicht, ich hab mich mal mehr oder weniger Erfolgreich 4 Jahre im Musikbusiness versucht).

Aber wie das mit solchen Bekanntschaften ist – man verliert sich aus den Augen. Jemand zieht um, hinterlässt keine Telefonnummer und wenn man 600 km entfernt wohnt, ist ja auch klar, das eine eher flüchtige Bekanntschaft nicht unbedingt oberste Priorität genießt, wenn es darum geht neue Kontaktdaten weiterzugeben. Man muss sich darüber im klaren sein, das die wenigsten Menschen damals eine eMailadresse, geschweige denn eine Website hatten, und wenn, dann bestand der Username vor dem „@“ bei compuserve aus einer vIelstelligen Zahlenkombination, die sich nie jemand merken konnte.

Vor ein paar Monaten lud mich meine Schwester ein, mich mal in einem dieser Freunde-oder-Schulkameraden-Wiederfind-Portalen anzumelden, da einige meiner Schulkameraden bei ihr angefragt hatten, wie es mir denn ginge. Wer jemals diese Dienste besucht hat, weiss wie das normaler Weise abgeht. Am Anfang freut man sich über jeden der einen noch kennt, wiedererkennt, oder glaubt einen zu kennen, selbst wenn man sich daran erinnert, das man mit dem Menschen mal Spinnefeind war oder schlimmstenfalls sogar mal was auf von der Person auf die Fresse bekommen hat. Mit den netten tauscht man ein paar Mails, erzählt in einem Absatz die letzten 25 Jahre des eigenen Lebens, kurze Euphorieschübe gibt es auch manchmal („Wahnsinn, Dich hier getroffen zu haben“), aber leider erzählen auch sehr viele, das sie nach einer frühen Heirat und 2 Kindern nach ein paar Jahren sitzen gelassen worden sind (wirklich war, ich hab die fast gleiche Story von 5 (!) Kontakten gehört), und viele dieser Leute hören sich traurig und verbittert an.  Komischer Weise haben genau diese Personen mehrere 100 Freunde in ihrem Profil und ich denke dann immer, das die vielleicht deswegen so oft auf diesen Portalen rumsurfen, da sie dort in der Jugendzeit schwelgen können, als alles noch einfach war und im Leben im Vergleich geradezu lächerliche Probleme hatte. Nicht daß das jemand falsch versteht: Auch ich habe erstmal Spass gehabt, alte Geschichten zu hören – was ist aus DEM geworden, was macht DER jetzt, wo lebt der BLABLABLA, und so weiter. Aber auch bei der noch so netten Korrespondenz mit Schulkameraden habe ich kaum das dringende Gefühl verspürt, eine der Personen tatsächlich in Persona wieder zu sehen. Von allen wiedergefundenen alten „Freunden“ traf ich exakt NULL Personen.

Bis letzten Freitag, und das kam so.

Ich befand mich auf dem Heimweg von Polen nach Berlin und musste darüber nachdenken, wie viele Fotografen ich kenne und unter anderem viel mir auch wieder meine damalige Zug-Bekanntschaft ein. Da sie eine sehr einzigartige Vor-Nachnamen-Kombi hat, konnte man doch mal nachsehen, ob diese Person vielleicht irgendwo im Netz zu finden ist. „Endlich ist das www mal zu was nütze“, dachte ich, als ich Ihr Profil bei dem Dienst entdeckte, der einem sagt, wer wen so alles kennt. Und mir gefiel, das dort nicht stand „Familienstand: Geschieden, 2 Kinder“ sondern „Über mich: Ab wann ist man ein Endorphin-Junkie ?“. Ich schrieb also ein paar Zeilen und erhielt kurz darauf Antwort in der Art: „Wie wunderschön von Dir zu hören. Melde Dich bei mir, unbedingt Termin ausmachen“.  Oder sowas ähnliches. Kein BlaBla, ich konnte entscheiden – entweder bist Du neugierig, oder es interessiert Dich dann doch nicht soooo arg. Ich war Neugierig.

Letzten Freitag besuchte ich Frankfurt und machte einen Termin aus, wir verabredeten uns in Ihrer neuen Wohnung. Es stellte sich heraus, das die fesche Fotografin es zwar nicht beruflich nach Berlin geschafft hatte, aber dafür seit 7 Jahren in einer Agentur beschäftigt ist, die sich fast ausschließlich der Food-O-Grafie widmet. Fotos für Kochbücher, Anzeigen, Megaprints, Broschüren – alles rund ums Essen. Zusätzlich schenkte Sie mir auch noch ein Buch an dem sie mitgearbeitet hatte, welches zwar leider vergriffen ist, das ich aber den ganzen Kochjunkies unter Euch ans Herz legen möchte, wenn Ihr es mal auf einem Flohmarkt oder im Antiquariat entdeckt:

werbung-die-schmeckt

In dem Buch sind 50 Werbeagenturen beauftragt worden, eins ihrer Liblingsrezepte auf einer Doppelseite zu bewerben, danach gibts das Rezept und ein meistens richtig gutes Foto. Manche „Anzeigen“ sind etwas stumpf, andere Einfälle sind sensationell, wie Werbung halt so ist, meistens sehr polarisierend.

Wir verbrachten einen lustigen Abend im Klaus-Apfelweinkeller (Das frühere Blaubart) und sackten am Ende noch in der Roten Bar am Mainufer ab (für Cocktailfans ein echter Frankfurt-Tip).

In der Agentur meiner wiedergefundenen Bekanntschaft gibt es angeblich eine super Showküche, da könnte man sich beim nächsten Besuch dann mal kulinarisch austoben.Vielleicht können wir die Lady ja auch überzeugen, auf der nächsten Fress:publika vorbei zu schauen und uns ein paar Tips zu geben, wie man das mit der Food-O-Grafie so macht ?

Letztendlich kam ich zu der Erkenntnis, daß das ganze „Social Networking“ zwar komplett überbewertet ist, aber wenn man nicht lange rumeiert, sondern sich gleich mit jemand trifft, kann das zu einem ganz tollen Abnd werden und wer weiss, vielleicht auch wieder zu einer Freundschaft. Besonders, wenn man sich die ganzen Jahre (ohne es zu wissen) thematisch auf einander zubewegt hat.

Danke liebe M. , es war mir ein Vergnügen, das wir bald wiederholen müssen !



Die Frankfurter Kleinmarkthalle by artifischl
13 Oktober , 2008, 2:50 pm
Filed under: Food-Talk, Geschäfte, Literatur, Märkte | Schlagwörter: , , , ,

Frankfurt hat ja nach meiner Meinung nicht so waaaaaahnsinnig viel zu bieten, ein paar Museen, eine gigantische Skyline und einen an Gigantomanie grenzenden Flughafen. Aber kulinarisch ist diese Stadt ein Mekka für Gastronauten. Eine große Dichte an hervorragenden Restaurants lässt das Gourmetherz höher schlagen.
Ein Muss ist aber auf jeden Fall der Besuch der Frankfurter Kleinmarkthalle, von allen Endverbrauchermarkthallen, wohl die schönste, die Deutschland zu bieten hat.

Mein Fotostream der Kleinmarkthalle bei Picasa

Mein Fotostream der Kleinmarkthalle bei Picasa

Hier kann man meinen Fotostream zur Kleinmarkthalle besuchen (klick)

Nirgends ist Ware so ansprechend präsentiert, die Speichelproduktion wird beim durchschreiten mächtig angeregt, überall kann man probieren, mit den Marktverkäufern ein wenig fachsimpeln und sich in Hessischer Mundart freundlich auf den Arm nehmen lassen. Die Auswahl ist sensationell und Frisch und Preise gepfeffert.

Ich könnte hier Stunden verbringen Ich verbringe hier Stunden wenn ich in Frankfurt bin, sodaß die Marktfrau am Eingangsgemüsestand ganz verwundert feststellt, das wir ja IMMER NOCH da seien. Ich will hier einziehen !

Eine Website mit Infos und weiteren tollen Fotos gibt es hier: http://www.cityforum-profrankfurt.de/kleinmarkthalle/interessengemeinschaft-kleinmarkthalle/

Dort ist auch das Kochbuch zur Kleinmarkthalle erhältlich.

Und was ist Eure Lieblingsmarkthalle ?



Literatur für Koch-Junkies by artifischl
1 Mai , 2008, 7:38 pm
Filed under: In der Profiküche, Literatur | Schlagwörter: , ,

Hier mal ein echter Buchtip-Kracher:

Bill Buford – Hitze

Bericht eines Literatur-Redakteurs des New Yorkers, der seinen Job an den Nagel hängt und von der Pike auf kochen lernt. Seine Abenteuer als Küchensklave, Sous-Chef, Pastamacher und Metzgerlehrling sind so brilliant und komisch, das ich das Buch jetzt schon empfehlen MUSS, und somit vielleicht einige zum lesen bewege (um dann hier heftig darüber diskutieren zu können).

„Die Vorspeisen (allesamt Variationen vom Schwein) bestanden aus Lonza, dem gepökeltem Rücken eines Schweines aus der Sahne-Walnuss-Apfel-Herde, Coppa (aus der Schulter) , einem gebratenen Schweinsfuß, einem Steinpilz, gebraten mit Batalis eigener Pancetta (dem Bauchspeck), plus (>>um noch eins drauf zu setzen<<  ) einer Pasta mit Gunanciale (den Backen). In diesem Jahr erprobte Mario ein neues Motto: >>Maßloser Exzess ist gerade genug.<< „

Danke, Sarah und Susi für dieses Wahnsinnsbuch. Wird meine neue Biebel. Dabei bin ich erst auf Seite 24 !!!