Von einem der nach Polen geht und ein Restaurant eröffnet


Vernissage
8 Februar , 2010, 7:03 pm
Abgelegt unter: Uncategorized

Wie einige vielleicht wissen, hatte ich eine Vernissage mit Fotos von Paris, die zeitgleich unseren französischen Monat in der Kuchnia Chrisa eröffneten. Da die Galeriefunktion von WordPress nach meiner bescheidenen Meinung sehr unzureichend ist, habe ich die Bilder bei Pi.casa hochgeladen:


http://picasaweb.google.de/KuchniaChrisa/ExhibitionForWeb#

Man sieht mich hier unter anderem mit dem Französischen Honorarkonsul Prof. Schramm, wie er mit mir die Tricolore durchschneidet. Und hier ein kleiner Walk durch das Restaurant mit dem EiFon…

Die Eröffnung war wirklich toll, ein bunt gemischtes Publikum von “Superwichtiger Kontakt” bis hin zu den “Vernissage-Schnorrern” war alles vertreten. Als nach 3 Stunden die gesponsorten Getränke langsam zur Neige gingen, waren immer noch  60 (von 140) Gästen da, die begannen, a la carte zu bestellen und nebenbei auch noch den guten (und teuren) 15 Jahre alten Johnny W. alle zu machen. Erst als das geschafft war, gingen sie zu dem zweitteuersten Johnny über. Ich glaube ich mag Gäste, die sich in der Qualität von oben nach unten saufen ;-)

Im Nachhinein finde ich, das es die ganze Mühe wert war. Vom ersten Kontakt mit dem Französischen Konsulat bis zur Eröffnung sind zwar fast 2 Monate vergangen, aber gebracht hat es mir genau die Kundschaft die ich auf meinen Laden aufmerksam machen wollte und abgesehen davon sehen die Bilder an meinen zuvor eher nackten Wänden echt toll aus. Meine Reputation ist um ein paar Punkte gestiegen und es gibt bereits Anfragen von anderen Künstlern die hier gerne ausstellen möchten.  Und ich komme meiner Idee näher, nicht nur Restaurant sondern auch Kulturstätte zu sein.

Gestern kam eine Mail vom Konsul, in der er sich bedankte (!), uns bei der Vorbereitung behilflich gewesen sein zu können.

Jetzt muss nur noch der Februar ein guter Monat werden und dann ist alles wieder im Lot.



VIP spotting in der Kuchnia Chrisa :-D
7 Februar , 2010, 2:25 am
Abgelegt unter: Off-Topic | Schlagwörter:

*** Achtung: wer Fusi blöd findet, kann woanders weiterlesen. Extrem Off-Topic ***

Wie schreibe ich diesen Artikel ? Am besten als Rätsel für Fusballfans, Aus- und Promikenner. Denn heute hatte ich einen Gast im Restaurant, einem echten Sport-VIP. Und lange bevor mir seine Frau erzählte, wer er ist und warum er so gut deutsch spricht, unterhielten wir uns über mein Restaurant das er sehr lobte, unter anderem die Muscheln, die fast genau so lecker wären wie die, welche er (achtung, erster Hinweis) in seiner Zeit in Portugal  gegessen hätte.
Um den Personenkreis ein kleines bisschen einzuschränken: Es handelt sich um einen Fussballer. Viele von denen erkennt man ja nicht am Gesicht, vor allem nicht die (2ter Hinweis) polnischen Spieler, weil die in ihrer aktiven Zeit alle den gleichen Bürstenhaarschnitt hatten/haben.
Aber Namen bleiben einem im Gedächnis, besonders dann, wenn Sportreporter diese ausdrucksstark brüllen können. Das geht bei diesem Spieler. Meine Freunde wissen ja, das ich nie ein großer Fussballfan gewesen bin, aber ein paar Jahre habe ich mit regem Interesse das geschehen von Hertha BSC verfolgt. Und ich erinnere mich an diesen Namen, denn er war maßgeblich an einer Niederlage der Hertha im Jahr 2001 beteiligt und ich verfolgte das Spiel mit hoher Warscheinlichkeit in der Bar 11 in Berlin:

21. Spieltag:     Sa 10.02. 15:30 Hertha BSC Berlin – VfL Wolfsburg 1:3 (0:1)
der Spieler erzielte 2 Tore: Kopfball zum 0:1 (37.) und Linksschuss zum 0:2 (50.)

Wir unterhielten uns also weiter, im Eifer des Gesprächs riss ich mit meiner Armfuchtelei mein Bierglas um und besudelte die Geldbörse des mir immernoch unbekannten Menschen, was ihn aber nicht sonderlich störte (“ich mag den geruch von Bier” war sein Kommentar).

Seine Frau war mir als Gast schon bekannt, sie kam nicht nur selbst, sondern kaufte auch Gutscheine für das Restaurant als Geschenk für ihre Schwiegereltern. Irgendwann viel die Frage, wo ich den herkäme und nach meiner Antwort freuten sich beide, weil wir ja viel besser auf deutsch als auf englisch reden könnten, da die beiden viele Jahre in Deutschland gelebt hätten, wo ER als Fussballer aktiv war.

Seine aktiven Stationen: Lech Posen, Sporting Lissabon, Olympiakos Piräus, Gladbach, VfL Wolfsburg, Cottbus, New York Metro Stars und Erzgebirge Aue, wo er mit 33 Toren der erfolgreichste Torschütze der Zweitliga Vereinsgeschichte war.

So. weiss es schon wer ? Hier noch ein Bild:

Der gute Mann, der meine liebe Hertha damals so gedemutigt hat, was ihm aber verziehen sei, da er seit heute anscheinend ein großer Fan meiner Küche ist, heisst:

.

.

.

Andrzej Juskowiak

ist heute Stürmertrainer bei Lech Poznan und ein wahnsinnig freundlicher und sehr bescheidener Mensch. Ich glaube er mochte, das ich ihn nicht erkannt habe und trotzdem von ihm begeistert war. Und bei seinem nächsten Besuch werde ich nett sein und nur übers  essen mit ihm philosophieren :-)



Französischer Monat – das Februar Menü im Restaurant
5 Februar , 2010, 10:49 pm
Abgelegt unter: Essen gehen, In der Profiküche | Schlagwörter: , , , ,

Wer mir nicht auf Facebook folgen kann, weil keinen Account (hallo Alex)  oder keinen Bock (wegen Angestupse und Schwachsinn wie “Farmville”) der findet hier den Link zu unserem Februarmenü als PDF:

http://kuchnia-chrisa.pl/uploads/Menu-a-La-Carte-FEBRUARY-2010-kuchnia-chrisa.pdf

Ein paar der neuen Gerichte hier schon mal zum gucken:

Rilettes von die Aaante

Fisch Velouté - Cremiges Fischragout mit Blätterteig überbacken

Fisch Velouté - Cremiges Fischragout mit Blätterteig überbacken

Salat Nicoise

Miesmuscheln

Morgen dann ein paar Bilder und ein Filmchen zur Eröffnung der Ausstellung…



Care-Pakete für Food-BLogger
5 Februar , 2010, 7:10 pm
Abgelegt unter: Food-Talk, Freunde | Schlagwörter:

gestern kam der Postbote ins Restaurant und brachte mir ein Monsterpaket !

Ich war ehrlich überrascht, denn ich konnte mich an keine Bestellung erinnern.

Aber beim Absender Wien viel mir dann wieder ein, dass Tina was von Grichischen Olivenöl erzählt hatte, was sie noch schicken wird.

Auf jeden Fall war es schonmal SUPER eingepackt !…

….als ich meine das Paket im Paket und folgendes war dann da drin:

Ein Riesenkanister bestes Olivenöl, Honig und selbstgepflückte Wahnsinnskräuter.

Tina, Du bist der Kracher ! VIELEN DANK ! Ich war wirklich gerührt (vor Allem stelle ich mir gerade sehr lustig vor, wie Du das Paket zur Post gewuchtet hast). Arek hat sich gleich die Kräuter unter den Nagel gerissen und ich habe das Öl zu Hause gebunkert. Sensationell schmackofatzig ! Jeder liebt Pakete, aber foodies mit Spezialitäten zu beglücken ist wohl das allerbeste.



Unüberbrückbares Hindernis ?
29 Januar , 2010, 12:42 am
Abgelegt unter: Essen gehen | Schlagwörter: , ,

Ich hab nichts gegen kalt. Wirklich nicht.Ich bin zwar kein “Fan” von kalt. Aber ich kanns gut ertragen. Zieht man sich halt mal ne Jacke an vor dem rausgehen. Oder Handschuhe. Oder ne Mütze. Oder alles zusammen. Auch Schnee macht mir nix. Sieht schön aus. Fährt mann halt n bissi vorsichtiger. Von mir aus könnten hier 5 Meter rumligen. Wär mir egal.  Ich mag ein bisschen Chaos.

Was mir aber langsam das Genick bricht, ist, das alle anderen bei diesen Bedingungen zu Hause bleiben und nicht mehr ins Restaurant kommen. Da kann ich noch so viel Werbung machen, geile Events veranstalten oder kochen wie Gott in Frankreich – die Gäste sitzen zu Hause und denken sich warscheinlich “Ohgott-Ohgott-Ohgott, da kann ich nicht raus, mein Auto wird entgleisen, die Bahn in den Fluss stürzen und wenn ich athme, gefriert meine Lunge”.

In diesem Monat war mir klar daß das Wetter eine viel Größere Wirtschaftskrise bei mir auslöst, als wenn 100 Banken gleichzeitig hopps gehen.

Leute, wenn Ihr wollt, das Euer Lieblingsitaliener, die Äpplerkneipe, das Thai-Restaurant oder was auch immer auch im nächsten Sommer noch da ist, dann packt Euch euch gut ein und geht essen. Heute noch !



Der Wein für zwischendurch…
23 Januar , 2010, 7:58 pm
Abgelegt unter: Flüssignahrung, Krank | Schlagwörter: , ,

Gerade bei “Kochschlampen” Entdeckt:

http://kochschlampe.com/2010/01/17/pausenwein/

und für ne Sekunde geglaubt, das ist ein Fake. Ich mein, Wein in Kartons kennt man ja, aber in Susi-Sunkist-kleinen Portionsmengen und dann auch noch mit Trinkhalm ! Ich war verwirrt.  Denn auch ich frage mich zum ersten: “Wer ist die Zilegruppe ?” und zum zweiten: “Wer investiert in die Produktion eines solchen Produkts ?”

Es werden ja unglaublich viele neue Produkte jedes Jahr auf den Markt geschmissen und ich schätze, in der Lebensmittelindustrie finden weniger als 1 % ihren Weg als bleibendes Produkt auf dem Markt. Aber wird hier nicht vorab ein wenig Marktforschung betrieben, ob sich überhaupt irgendwer für dieses Produkt begeistern könnte ? Und dann erschreckt mich der Gedanke, das da vielleicht wirklich vorher Marktforschung betrieben wurde und diese ergeben hat, das dieses Produkt einen Markt haben könnte !

Ich meine WER ist die befragte Personengruppe ? Astronauten, die auch mal gerne ein schlückchen Wein zu sich nehmen wollen ? Oder wird das nun in Flugzeugen so angeboten, damit der liebliche Beerensaft bei Turbulenzen nicht die Hose vollsaut ? Oder gibt es tatsächlich Menschen, die nur noch praktisch denken und den Pausenwein in 24er-Packs im Großmarkt besorgen um diesen als besondere Überraschung in den Aktenkoffer des/der liebsten zu packen ? Am Ende gar eine gute Tarnung für Alkoholiker und ungestörtem Weingenuss am Arbeitsplatz ?

Haben wir zu befürchten, das im kommenden Sommer Bänker und Anwälte in Frankfurt in ihrer Mittagspause am Brunnen vor der Alten Oper sitzen und mit dem warscheinlich zu kurzen Trinkhalm schlürfgeräuscheproduzierend versuchen an die letzten Weinreste zu kommen ? Dabei bekleckern sie ihren Anzug mit der Trüffelsauße von MacDoofs neuem Kaviar-Goldstaub-Burger.

Ich kann mir vieles vorstellen, aber das meiste glaub ich dann auch wirklich erst, wenn ich es sehe. Aber anscheinend liege ich mit meinem Geschmack weit abseits der Norm. Vor 15 Jahren überlegte ich mit Kumpel Jan zum Spass, ob es theoretisch möglich wäre, Champagner in Dosen abzufüllen völlig überteuert auf den Markt zu werfen. Wir stellten damals oft Überlegungen zu unserer Erheiterung an, Ziel war es, Gedanken von größtmöglicher Sinnlosigkeit hervorzubringen. Denn je sinnloser der Gedanke desto ausufernder war die Heiterkeit !

Und was passiert ? Ein paar Jahre später wirft ein Prosecco-Hersteller den ersten Dosenprosecco auf den Markt, beworben von Berufsgrinsetante Paris H. Aber wir behielten recht mit unserem Gedanken über die Sinnlosigkeit des Produktes, denn trotz der Medienwirksamen Auftritte von Frau H. entwickelte sich das Gesöff zum Ladenhüter. Mittlerweile Lagerten in einer Halle in Serbien 30.000 Dosen der Fickbrause und keiner wollte sie mehr haben. Der Hersteller versuchte, das Zeug palettenweise zu versteigern, allerdings mit dem Problem, das nur einen Monat später  das Haltbarkeitsdatum ablief. Wie der Hersteller das überlebt hat, weiss ich nicht, aber die Brause gibt es immernoch, mittlerweile sogar in mehreren Geschmacksrichtungen: Passionsfrucht oder Erdbeer-Cassis.   Stillos geht die Welt zu Grunde…



BLT – Bacon Lettuce Tomato
16 Januar , 2010, 7:21 pm
Abgelegt unter: Uncategorized | Schlagwörter:

The Everlasting-Club schrieb mir gestern ein Restaurant-Erlebnis, das ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Läßt sich eine Gruppe von Menschen am Tisch neben mir im Lokal nieder. Einer von denen der absolute Horst, so ein richtiger Nerd mit Schnakenhals, weiß auch nicht wie ich das sagen soll, halt einer von diesen Typen bei deren Anblick Du als Gastronom schon erschauderst. Du WEISST einfach das es Stress gibt. Irgendwann bekommt er sein BLT-Sandwich geliefert. Er reklamiert. Ob das jetzt NEU sei, daß auf dem Ding BACON drauf sei. Es folgt der KLASSIKER :

Bedienung: „Bacon ist immer auf dem —B— LT Sandwich drauf!

Er : „Aeh, ich hatte aber die NUMMER 74 !“

Bedienung : „Das IST das BLT Sandwhich…“

Er : (herumstochernd in dem armen, leckeren, Sandwich). Achso, dann hab ich das VERWECHSELT:

Was für ein armes Arschloch. Diese Idioten die stur nach Nummer bestellen und keinen müden Plan haben was sie eigentlich essen sterben nicht aus.


Danke Alex, ich bin froh, das ich das nicht erleben musste, ich hätte ihn sicher geärgert und ihn gefragt, wofür “B” in BLT steht – für Blattläuse ? Und die Kellnerin wäre noch cooler gewesen, wenn sie mit mit unwichtigem Allerweltswissen geglänzt und gesagt hätte: “Seit 1929, als das Florence A. Cowels in ihr Kochbuch schrieb” :-)



Neue Geschichten von “Die Aaanté”
14 Januar , 2010, 9:48 pm
Abgelegt unter: Uncategorized | Schlagwörter:

Tja, so einfach war es. Wie ich hier berichtete, scheinen unsere Gäste Probleme mit der Ente zu haben, da diese nicht mehrere Stunden durchgebacken, sondern innen Pink daher kommt. Nun schneiden wir die Entenbrust, die wir genau gleich lang gegart haben, vor dem Servieren in 5 Teile und bringen sie so auf Teller. Und siehe da:  NULL Beschwerden, sondern nur noch Lob – “die beste Ente, die ich jemals gegessen habe”…und so weiter. Wir sprechen hier von der gleichen Ente, der selben Zubereitung, mit dem einzigen Unterschied: 4 mal durchgeschnitten. Tztz.

Heute Morgen las Chefkoch Arek meinen Blogeintrag zur Ente und lachte viel (er versteht Deutsch ganz gut). Ich kommentierte in Gedanken: “Die Story ist sicher noch nicht vorbei”. Nur wenige Stunden Später kam er lächelnd auf mich zu und meinte, es würde wohl bald eine Fortsetzung zum Thema “Ente” auf meinem Blog geben und er behielt Recht, denn dieser Artikel ist die Fortsetzung.

Was war passiert ? Auf unserer Karte haben wir diesen Monat auch noch einen Salat mit gebackenem Entenfleisch und Cranberry Sauce. Der Salat besteht größten Teils aus Früchten (Apfel, Melone, Birne, Orange) und darauf ist das Entenfleisch mit knuspriger Haut und natürlich die Cranberry-Sauce. Das ganze sieht dann so aus:

Dem Gast, der heute das Gericht bestellte, gruselte es aber bei der Idee von Cranberry Sauce auf der Ente und bat die Kellenerin um eine Alternative. Diese fragte in der Küche nach. Denn der Salat hat natürlich kein Öl oder ähnliches dran, der kommt ja mit den Cranberries und das teilte Arek der Kellnerin auch mit. Diese dackelte zurück zum Gast, der daraufhin verlangte, den Salat mit einer Sauce aus Majonaise und Knoblauch serviert zu bekommen ! ! ! Und nun muss ich mal hier kurz einwerfen, das man ein derartige Pampe in jedem Restaurant in Polen bekommt. Es geht einfach nicht, dem Gast zu sagen: “Ham wa nich !” . Der Gast hatte das große Glück, das ICH zu dem Zeitpunkt einkaufen war. Es blieb also Arek kaum was anderes übrig als das Gericht so zu servieren wie von dem Idioten gewollt. Vielleicht hätte er doch die Hühnerbrust nehmen sollen :-D

In dem Zusammenhang würde ich gerne Alex kürzlichen Kommentar als Anregung aufnehmen, den Gast zu teeren und zu federn und so aus dem Laden jagen. Wenn ich mal ganz reich bin, dann verschenke ich nur noch mein Essen, aber die Leute müssen sich dann über eine komplizierten Geschmacks-Multiple-Choice-Test dafür qualifizieren :-D . (Hach, ich hätt da jetzt ne geniale Cartoon-Idee für Claus Ast seinen Skizzenblog. warum kann ich nicht zeichnen? aaaargh). Claus, nimmst Du auch Aufträge ?



Gesichtsbuch Link
11 Januar , 2010, 1:35 pm
Abgelegt unter: Uncategorized | Schlagwörter: ,

Wer von den weten Lesern hier schon mal in meiner Kuchnia Chrisa war und bereits überzeugt ist, oder wer einfach auf Verdacht “Fan” werden möchte und einen Gesichtsbuch (Facebook) Acount besitzt, der möge doch bitte mal HIER klicken und das Restaurant als Verehrer huldigen :-D . Thanx !



Die Aaante krigt er niiiischt, er krigt das ‘Ünschen !
11 Januar , 2010, 12:12 am
Abgelegt unter: In der Profiküche, Restaurantgeschichten | Schlagwörter: , ,

Sagte der französische Chefkoch einst in “L.A. Sory” einer der lustigsten Komödien Anfang der 90er Jahre mit Steve Martin (leider die fast einzig wirklich tolle Leistung von Steve Martin, bevor er in das Familienkomödien-Genre abtauchte).

Und der Chefkoch hatte Recht ! Denn die meisten Menschen wissen eine wirklich gut zubereitete Entenbrust nicht zu schätzen, oder kennen die Darreichungsform so nicht. Im Januar servieren wir im Restaurant eine Entenbrust (das ganze Stück) welches beim Aufschneiden innen zartrosa daher kommt. Die Stuktur erinnert da eher an ein gutes Steak als die Fettgetränkte frittierte “Ente-Süss-Sauer”, die man aus dem China-Imbiss kennt.

die Aaaaante....

Und das scheint unsere Gäste zu irritieren. Sie lassen die Ente zurück gehen und bitten Chef Arek, das Federvieh bis zur Austrocknung (also sozusagen wellwellwellwelldone) durchzugrillen. Und Ihm blutet das kulinarische Herz ! Warum bestellen solche Leute nicht das Hühnchen, das wir auch auf der Januarkarte haben ?

...und das 'Ünschen

Wir werden wohl dazu übergehen, die Entenbrust vor dem Servieren aufzuschneiden und die Kunden vorher drauf hinzuweisen, das diese nicht bis zur trockenstmöglichen faserigkeit in whatever frittiert wurde, oder doch vielleicht gleich lieber das Hühnchen nehmen (Das ist auch nicht 5 Stunden gegrillt, entspricht aber vielleicht mehr dem, was die Leute hier wollen).